Wasser, Wasser, Wasser in wien.at print

Donaukanal soll Freizeit-Oase werden - KATER ist nicht wasserscheu

Wien, (OTS) Der Donaukanal soll Freizeit-Oase werden - das berichtet wien.at, die Zeitschrift der Stadt Wien, in der Titelstory ihrer neuen Ausgabe. Geplant sind Private Public Partnerships, die Zusammenarbeit mit privaten Einrichtungen, die Gastronomie-, Freizeit- und Kultureinrichtungen ans Wasser bringen wollen und dafür die Nutzungsrechte für so und so viele Laufmeter Donaukanal erstehen.

Dazu interviewte die wien.at-Redaktion auch Politiker der vier im Wiener Gemeinderat vertretenen Parteien: Verkehrsstadtrat Dipl.Ing. Rudolf Schicker, SPÖ, unterstreicht die Bedeutung einer Aufwertung des Donaukanals und der Private-Public-Partnership-Modelle. Ziel sei es, Gastronomie, Kultur, Freizeit und Sport in einem modernen und urbanen Umfeld zu vereinigen.

Mehr Grün, Hausboote, eine lebendige Gastronomieszene, Taxiboote usw., insgesamt eine Attraktivierung des Donaukanal-Areals fordert FPÖ-Klubobmann Mag. Hilmar Kabas. Er spricht sich gleichzeitig für die Schließung des Flex aus.

Auf die bereits in Görgs Amtszeit als Planungsstadtrat gesetzten Impulse zur Neugestaltung des Donaukanals weist ÖVP-Klubobmann Dr. Matthias Tschirf hin. Auch der Wienfluss und sein Ufergelände müssten in die Großstadt Wien integriert werden.

Wien könnte mehr Leben an den Fluss bringen, meint Grünen-Klubobmann Mag. Christoph Chorherr, der für das Flex ist:
Qualitätsgastronomie und neue Innovationen wie etwa ein schwimmendes Bad, mehr Freiräume für junge Menschen und Kulturprojekte.

Wasser in fast all seinen Formen ist überhaupt ein Schwerpunkt des neuen wien.at, der Publikation der Stadt Wien. Außer um den Donaukanal geht es um

o Paddeln an der Alten Donau. Einen Gratis-Schnupperkurs gibt’s

für alle, die über 10 Jahre alt sind - und schwimmen können - beim Polizeisportverein, Anmeldungen unter Tel. 0699/192 24 967.

o Internet-Schnupperkurse im Gänsehäufel, mit dem "surfer’sofa"

-Internet- und Schulungscenter der Firma networx-iTServices. Die ersten 30 Minuten Surfen sind gratis! Surfer’sofa: täglich bis Badeschluss im Gänsehäufel, Einsteigerkurse 180 ATS, für SeniorInnen 160 ATS, Infos und Anmeldung: Tel. 269 62 20.

o Wiens Trinkwasser ist ebenfalls ein Thema. Immerhin verbrauchen

die WienerInnen an Spitzentagen, etwa am 20. Juni 2000, 564.760 Kubikmeter Wasser. Der Verbrauch ist allerdings in den
vergangenen Jahren um 25 Prozent gesunken - Gründe dafür sind neben dem sinnvollen Umgang mit dem wichtigen Gut Wasser auch
die Sanierungen und Überwachungen des Rohrnetzes zum Schutz vor Wasserverlusten durch undichte Rohre.

Wien verfügt bekanntlich über hochwertiges Quellwasser, rund 142 Millionen Kubikmeter pro Jahr stammen aus den beiden Hochquellenleitungen. Sollte an besonders heißen Tagen Spitzenverbrauchwerte erreicht werden, garantieren die Wasserwerke Lobau und Moosbrunn die Vollversorgung. Damit auch dieses Wasser den hohen Ansprüchen genügt, wird, wie wien.at berichtet, derzeit das Zentralwasserwerk Kleehäufel geplant, wo das Grundwasser künftig aufbereitet werden soll.

Und in Zusammenhang mit Wiens Wasser gibt es auch einen weder wasserscheuen noch alkoholbedingten KATER: Um weiterhin die hohen Standards bei der Gewinnung des Wiener Wassers zu gewährleisten, wurde von der MA 31 - Wiener Wasserwerke ein breit angelegtes Forschungsprogramm initiiert. Es soll Umwelteinflüsse erkunden und hat die optimale Nutzung von Wasserreserven zum Ziel. KATER, von karst water research programm, wird im Rahmen des Interreg-II-Programms von der EU gefördert. Auch Italien, Slowenien und Kroatien, die ähnliche Quellgebiete wie Wien haben, nehmen an diesem Forschungsprogramm teil.

Broschüren zum Thema Wiener Wasser gibt es bei der LeserInnen-Hotline von wien.at print unter Tel. 277 55-0.

www.wien.at/ma31/blei.htm informiert über Bleirohre

Beim Trinkwasser gibt es auch immer wieder Fragen zum Thema Bleirohre - mehr darüber im Internet unter www.wien.at/ma31/blei.htm .

Alte, meist vor 1938 errichtete, Hausanschluss-Leitungen - das sind die Verbindungsleitungen vom Rohrstrang in der Straße zum Hauswasserzähler - können ebenso wie die Innenleitungen älterer Häuser (Gründerzeitbauten) aus Blei bestehen. Für die Hausanschluss-Leitungen sind die Wasserversorgungsunternehmen (Wasserwerk) zuständig, für die Leitungen im Haus Hauseigentümer/Verwaltung.

Weiches Wasser und niedriger ph-Wert (6,5 und weniger) können das Herauslösen von Blei fördern. Die Eigenschaften des Wiener Wassers bringen jedoch nur geringe Gefahr: der pH-Wert liegt zwischen 6,5 und maximal 8,5, der Härtebereich zwischen 6 und 11 (in manchen Fällen bis zu 14) ° dH. Das bedeutet zwar mitunter weiches Wasser. Doch führt der Kalkgehalt des Wassers im Laufe der Jahre zu einem schützenden Belag in der Wasserleitung führt und verhindert so das Herauslösen von Blei. Wenn Wasser jedoch lange (nachts, während längerer Abwesenheit) in Bleileitungen steht, kann es, wie die MA 31 auf ihren Internet-Seiten berichtet, zu höheren Bleikonzentrationen über den erlaubten Grenzwert hinaus kommen.

Das Wasserwerk entfernt kontinuierlich die Bleirohre aus dem öffentlichen Netz und den Hausanschlussleitungen. Die Auswechslung aller Bleianschlussleitungen soll bis 2008 erfolgen, vorrangig wurden Häuser mit Kindergärten und Kindertagesheimen behandelt. Diese Einrichtungen der Stadt Wien haben keine Anschluss-Leitungen aus Blei mehr.

Mitunter finden sich aber in den Leitungen in älteren Häusern noch Bleirohre, Näheres muss die Hausverwaltung wissen. Auch wenn Steigleitungen erneuert wurden, können Wohnungszuleitungen noch Bleirohre haben. Beste Gegenmaßnahme ist das Auswechseln der vorhandenen Bleileitungen. Soforthilfe-Tipp der Wasserwerke: Für die Speisenzubereitung, für Kaffee und Tee oder gar Flaschennahrung nicht das erste Wasser nutzen, das am Morgen oder nach längerer Abwesenheit aus dem Hahn kommt. Solches "Stagnationswasser" sollte man bis zum deutlichen Temperaturabfall ablaufen lassen. Es lässt sich problemlos für die Toilettenspülung, zum Blumengießen, zum Geschirrspülen oder zum Waschen verwenden.

Das Institut für Umweltmedizin bietet Bleiuntersuchungen zum Preis von ATS 300,- (EUR 21,8) an. Weitere Auskünfte: Montag bis Freitag 7.30 bis 15.30 Uhr unter der Telefon-Nummer 40413-87846 oder per e-mail: ifum@m15.magwien.gv.at (Schluss) hrs

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Helga Ruzicka-Stanzel
Tel.: 4000/81 856
e-mail: ruz@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK