AK: Peek &Cloppenburg hat die Chance "Arbeit nach Bedarf" auf Rechtmäßigkeit prüfen zu lassen

Wien (AK) - Die AK war immer der Rechtsansicht, dass es sich bei
den von der Firma P & C mit hunderten Angestellten abgeschlossenen Vereinbarungen über "Arbeit nach Bedarf" um rechtswidrige Verträge handelt. Im Zuge eines arbeitrechtlichen Verfahrens gegen P&C hat nunmehr das Oberlandesgericht einer Berufung der AK gegen ein Ertsgerichtsurteil stattgegeben und gleichzeitig den Weg frei gemacht, die Rechtmäßigkeit solcher Verträge durch den Obersten Gerichtshof prüfen zu lassen. Damit eröffnet sich für P&C die Chance, ein für alle Male klären zu lassen, ob - wie die Firma immer behauptet - ihre Verträge rechtmäßig sind oder nicht. Für AK-Rechtsexperten Hans Trenner liegt eine Prüfung durch den Obersten Gerichtshof auch im Interesse der hunderten Angestellten: "Diese Menschen haben ein Recht zu wissen, ob sie innerhalb oder außerhalb der Gesetze arbeiten."

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AK Wien Presse Thomas Angerer

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