Zierler: Temelin: Verbindlichkeitswahn ist fehl am Platz

"Wenn Tschechien so weiter macht, führt am Veto kein Weg vorbei"

Wien, 2001-08-12 (fpd) - "Wo es um das Leben und die Sicherheit
von tausenden Menschen geht, ist ein klarer und eindeutiger Standpunkt gefragt und der muss lauten: Kein Abschluss des Energiekapitels und kein Beitritt mit einem Schrottreaktor Temelin. Schönwetterreden und Verbindlichkeitswahn sind fehl am Platz", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia zur Aussage von ÖVP-Europasprecherin Ursula Stenzel, sie halte nichts von einem Veto. ****

Es wäre ja wünschenswert, wenn auf dem Weg des Dialogs eine Lösung gefunden würde, man dürfe sich aber keinen Illusionen hingeben. "Tschechiens Kooperationsbereitschaft in Sachen Temelin erschöpft sich in "Scheingesprächen" und ist daher gleich null", das hat sich ja heute wieder gezeigt. Daher müssen unsererseits alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Temelin zu verhindern", so Zierler weiter. Die Realisten in der ÖVP wie der oberösterreichische Landeshauptmann hätten das nun auch endlich erkannt.

"Wer in die EU will, muss gewisse Kriterien erfüllen. Ein Schrottreaktor wie Temelin ist definitiv keine Eintrittskarte, genauso wenig wie das Beharren auf den menschenrechtswidrigen Benes-Dekreten. Wenn Tschechien so weiter macht, führt am Veto kein Weg vorbei", schloss Zierler.

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