Zierler: Verpolitisierte Gewerkschaft vergiftet die Atmosphäre

Zu Nürnberger

Wien, 2001-08-11 (fpd) - "Wenn der soziale Friede gefährdet ist, dann nur weil die Gewerkschaft auf Biegen und Brechen den Machtverlust der SPÖ durch parteipolitische Handlangerdienste kompensieren will", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zu den Aussagen von Metallergewerkschafter Nürnberger in der "Krone". ****

"Wo war die Gewerkschaft bei den Sparpaketen der SPÖ-Regierung, die eindeutig zu Lasten der Arbeitnehmer gingen? Wann hat da die Gewerkschaft Protestmaßnahmen gesetzt? Eine SPÖ-Regierung, die die Menschen allein 1996 und 1997 mit Steuererhöhungen von 93,7 Milliarden Schilling belastet hat, war der Gewerkschaft nicht einmal den Hauch eines Protestes wert. Gegen eine Regierung, die z.B. die Aktion Fairness, die Angleichung der Rechte von Arbeitern und Angestellten, umgesetzt hat, bläst die Gewerkschaft zum Kampf. Diese Art der Scheinheiligkeit ist wirklich durch nichts zu überbieten", kritisierte Zierler.

Auch die letzten Monate haben mehr als deutlich gezeigt, daß der ÖGB sein "Anforderungsprofil" verändert habe, weg von der überparteilichen Interessensvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hin zum politischen Erfüllungsgehilfen der SPÖ. "Damit vergiftet der ÖGB nicht nur das politische Klima, sondern erweist auch denen, deren Interessen er eigentlich zu vertreten hätte, einen schlechten Dienst", schloss Zierler.

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