EU-Erweiterung: Niessl zu Wifo-Verkehrsstudie -"Burgenländische Planungen werden bestätigt"

Wien (SK) "Wir müssen uns aktiv und offensiv auf die Erweiterung der EU vorbereiten und nicht erst abwarten, was auf uns zukommt", betont der Burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Nur so werde es gelingen, die großen Chancen für die Region zu nützen und die zu erwartenden Problemstellungen zu lösen. Schwerpunkte dabei müssen eine Qualifikationsoffensive und die rasche Umsetzung eines umfassenden Verkehreskonzeptes sein." ****

"Die jüngsten Untersuchungen des Wifo, wonach es zu einem starken Anstieg des Verkehrsaufkommens in der Ostregion kommen wird, bestätigen unsere Planungen. Es muss daher sowohl das Straßen- als auch das Schienennetz an die neuen Erfordernisse angepasst werden", fordert Niessl. Die Spange Kittsee, der Weiterbau der S 31 sowie die Umfahrungen der B65 und B63 seien dringend notwendig, um den Transitverkehr aufzufangen.

Niessl: "Parallel dazu muss die Kapazität und das Netz auf der Schiene entscheidend erhöht werden. Das Burgenland braucht den Anschluss an das europäische Bahnnetz, daher verlangen wir eine leistungsfähige Bahnverbindung von Wien nach Eisenstadt über Sopron-Szombathely nach Oberwart weiter nach Graz sowie weitere Verbesserungen für die Pendler im öffentlichen Verkehr." Auf der Grundlage des bereits vorliegenden Landesverkehrsplanes werden die notwendigen Maßnahmen derzeit mit dem Bund verhandelt, der ebenfalls einen Generalverkehrsplan erarbeitet. Niessl ist zuversichtlich, dass die Problematik und die Dringlichkeit der Maßnahmen auch im Bund anerkannt werden und dabei die Interessen des Burgenlandes entsprechend berücksichtigt werden. (Schluss) hm/mp

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