Staatssekretär Waneck zu Gast bei rumänischer Gesundheitsministerin

Rumänien kooperiert mit österreichischen Firmen

Wien, (BMSG) - Anlässlich des rumänisch-österreichischen Abkommens zur Ausbildung von rumänischen Transplantationschirurgen durch österreichische Zentren, besuchte FP-Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck vom 7. bis 9. August seine Ressortkollegin Frau Minister Dr. Bartos in Bukarest.

In mehrstündigen Gesprächen seien die Details einer mehrmonatigen Spezialausbildung für Transplantationschirurgie an österreichischen Universitätskliniken verhandelt worden, berichtete Waneck. "Pro Halbjahr werden künftig zwei rumänische Ärzte zur Ausbildung an österreichische Universitätskliniken eingeladen." Bei der Besichtigung der Abteilungen eines Bukarester Unfallspitales konnte sich der Staatssekretär von der hohen Leistungsfähigkeit der chirurgischen und interventionellen Versorgung in Rumänien überzeugen.

Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung eines Spitals im Zentrum Bukarests, das mit Hilfe österreichischer Spitalsplaner (Siemens, Vamed) zu einem modernen, den Ansprüchen der heutigen Zeit entsprechenden Spitalskomplex umgebaut werden soll. Hierbei handelt es sich um ein Projekt in der Größenordnung von rund € 90 Mio., die durch die Weltbank und eine österreichische Bankengruppe aufgebracht werden. Waneck zeigte sich von den abgeschlossenen Planungsarbeiten durch die österreichische Vamed beeindruckt und betonte in seinen Gesprächen mit der rumänischen Gesundheitsministerin die Wichtigkeit einer baldigen Umsetzung.

Darüber hinaus zeigt sich Frau Minister Bartos über das Angebot Wanecks zur intensiveren Zusammenarbeit bei der Etablierung und Errichtung von Plasmapherese- und Fraktionierungsanlagen für Blut und Blutbestandteile sehr erfreut. "Diese Kooperation erfolgt im Rahmen der neuen EU-Richtlinien, welche eine Selbstversorgung mit Blut und Blutprodukten zum Ziel haben", so Waneck. "Das diesbezügliche Know-how österreichischer Unternehmen sowie die Kompetenz der Beamten des österreichischen Gesundheitsressorts sind weltweit anerkannt", freute sich Waneck.

Abschließend besuchte der Staatssekretär ein Haus für Straßenkinder, das von der Hilfsorganisation Concordia des österreichischen Paters Sporschil betrieben wird. 45 Kinder und Jugendliche von 3 bis 18 Jahren haben dort ein Zuhause gefunden, erhalten eine Ausbildung und werden liebevoll von ehrenamtlichen Helfern betreut. Als Dank für die Hilfe der österreichischen Bundesregierung, und auch für eine Einladung zu einem Sommerurlaub an einem österreichischen See durch die Frau Vizekanzler Dr. Susanne Riess-Passer, erhielt Staatssekretär Waneck eine Kinderzeichnung. (Schluss) mg nnn bxf

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