Kollross: Kein Heer, kein Krieg!

Freiwillinge Heer ist abzulehnen!

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend
Österreich, Andreas Kollross, merkte anläßlich der Wehrpflichdebatte an, dass jegliches Heer für Österreich abzulehnen ist.

Der Vorschlag nach Einführung eines Freiwilligen Heeres wird seitens der Sozialistischen Jugend ebenfalls abgelehnt. Österreich braucht kein wie auch immer geartetes Bundesheer, und die Jugendlichen in unserem Land brauchen nicht länger den Diebstahl eines Teiles ihrer Jugendzeit durch die Wehrpflicht, so Kollross.

Unter dem Motto "Kein Heer, kein Krieg!" merkte der SJ-Vorsitzende an, dass jegliche Diskussionen über ein Bundesheer in deren Abschaffung münden müssen. Frieden kann nicht errüstet werden, egal ob mittels Wehrpflicht oder per Freiwilligen Armee!"

"Momentan befindet sich die Europäische Union in einem Militarisierungsprozeß der auch von der österreichischen Bundesregierung unterstützt wird, die lieber heute als morgen in den Militärpakt NATO eintreten würden. Das Gebot der Stunde allerdings", so Kollross weiter, "ist eine massive Abrüstungspolitik auf allen Ebenen und in allen Ecken dieser Welt. Das unbrauchbare österreichische Bundesheer könnte dabei eine Vorreiterrolle einnehmen, in dem dieses abgeschafft wird, und die Diskussion diesbezüglich in die Europäische Union eingebracht wird."

Was ist das für eine Welt, in der Milliarden an Steuergeldern in die Kriegsmaterialienproduktion investiert werden, die in letzter Konsequenz dazu führen, andere damit zu bedrohen und vor allem andere damit zu töten. Aufrüstung steht immer in Verbindung mit Sozialabbau. Selbst das kleine Österreich zeigt dieses sehr deutlich. Deshalb Schluß mit der Aufrüstung, und Bildung und Sozialstaat statt Kriegsspielzeug für Generäle, schloß Kollross, und sprach sich gegen den Neuankauf von Abfängjäger aus.

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