Gespräche zwischen Hypo Tirol Bank und Südtiroler Sparkasse nach 250 Tagen ohne Entscheidung durch die Tiroler Landesregierung beendet

Innsbruck (OTS) - Gespräche zwischen Hypo Tirol Bank und Südtiroler Sparkasse nach 250 Tagen ohne Entscheidung durch die Tiroler Landesregierung beendet. Vorstand und Aufsichtsrat verweisen auf Schaden in Milliardenhöhe und empfehlen Entpolitisierung der Entscheidungswege für zukünftige Projekte.

250 Tage ohne Entscheidung durch die Tiroler Landesregierung -trotz einstimmiger Beschlüsse in den Gremien und dreier positiver Expertengutachten - führten nun zur Beendigung der Gespräche zwischen Hypo Tirol Bank und Südtiroler Sparkasse für eine Kooperation der Unternehmen in Form einer Holding.

Die Südtiroler Sparkasse sieht sich nicht mehr in der Lage, auf eine Entscheidung der Tiroler Landesregierung gemäß § 11 Abs. 2 Landes - Hypothekenbank Tirol - Einbringungsgesetz zu warten und wird nun Verhandlungen mit anderen Interessenten aufnehmen.

Mit großem Bedauern nehmen Vorstand und Aufsichtsrat der Hypo Tirol Bank diese Entwicklung zur Kenntnis und danken den Südtiroler Gesprächspartnern für ihren klaren und offenen Verhandlungstil.

Der Aufsichtsrat der Hypo Tirol Bank hat seine aktienrechtliche Verantwortung wahrgenommen und im Interesse einer nachhaltig guten Entwicklung der Bank die strategischen Konzepte des Vorstandes genehmigt.

Diese wurden im Einvernehmen mit dem zuständigen Eigentümervertreter des Landes Tirol, Herrn Landeshauptmann Dr. Wendelin Weingartner, entwickelt.

Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat seine Zustimmung zur Kooperation mit der Südtiroler Sparkasse in Form einer Holding erteilt.

Nach dem Aktiengesetz sind die Entscheidungen des Aufsichtsrates am Wohl des Unternehmens unter Berücksichtigung der Interessen des Aktionärs und der Arbeitnehmer sowie des öffentlichen Interesses zu orientieren. In aller Eindringlichkeit machen daher der Vorstand und Aufsichtsrat der Hypo Tirol Bank die verantwortlichen Entscheidungsträger in der Tiroler Landesregierung darauf aufmerksam, dass durch die Verzögerung und damit der faktischen Verweigerung der Zustimmung zum Verhandlungsergebnis zwischen der Hypo Tirol Bank und der Südtiroler Sparkasse dem Land Tirol zukünftig ein Schaden in

KR Arthur Thöni, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hypo Tirol Bank AG:

"Der Aufsichtsrat steht nach der Satzung der Bank unter der zusätzlichen Verantwortung, dass die Übertragung von Aktien nur mit seiner Zustimmung möglich ist.

Er wird weiterhin alle Maßnahmen des Vorstandes unterstützen, die der positiven Entwicklung der Bank dienen. Maßstab seiner Entscheidungen ist das Wohl des Unternehmens und seiner MitarbeiterInnnen unter Berücksichtigung der aktienrechtlichen Vorschriften. Daher würde der Aufsichtsrat für die Zukunft die Entpolitisierung der Entscheidungsmechanismen für die Bank und die AVH (Landes - Hypothekenbank Tirol Anteilsverwaltung) begrüßen."

Dr. Josef Prader, Vorsitzender des Vorstandes der Hypo Tirol Bank AG:

"Der Bewegrund unseres Tuns sind zufriedene Kunden. Motivierte und kompetente MitarbeiterInnen, mit denen wir das beste Jahresergebnis in der Geschichte der Hypo erzielt haben, sind unser größtes Kapital. Wir werden daher weiterhin alles daransetzen, unsere Geschäftsstrategie "Hypo Nova" mit dem Kernmarkt Europaregion Tirol und den vier Geschäfstfeldern Bank, Consult (Versicherungen), Invest (Private Banking) und Leasing weiterhin erfolgreich, zum Wohle der Kunden und der Tiroler Bevölkerung umzusetzen.

Die signifikanten Ergebnissteigerungen in den letzten drei Jahren zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

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