Zierler: "Spindelegger nützt Sommerloch zur ausgiebigen Selbstdarstellung"

"Fragen wie die EU-Osterweiterung generell oder das AKW-Temelin im speziellen haben ganz massiven Einfluß auf die Lebensumstände der Österreicherinnen und Österreicher"

Wien, 2001-08-07 (fpd) - "Wenn es populistisch ist, die Mitbestimmung des Volkes in so entscheidenden Fragen wie der EU-Osterweiterung einzumahnen, lassen wir uns gerne populistisch nennen ", so heute FPÖ-Generalsekretärin Abg. Theresia Zierler zu den Aussagen von VP-Vizeklubchef Spindelegger in der "Presse". ****

"Fragen wie die EU-Osterweiterung generell oder das AKW-Temelin im speziellen haben ganz massiven Einfluß auf die Lebensumstände der Österreicherinnen und Österreicher. Ihnen fühlen wir uns verpflichtet. Es wäre daher nur legitim, in einem Volksentscheid die Meinung der Betroffenen einzuholen", so Zierler. Wer vor den Mitteln der direkten Demokratie Angst habe und sie daher von vornherein ablehne, habe leider auch einen Teil seiner Aufgabe als Politiker gründlich mißverstanden.

"Das Ansinnen einer Volksabstimmung als "Keiltreiberei" zu bezeichnen, ist daher ebenso verfehlt wie die Aufforderung an die Vizekanzlerin, ein "Machtwort" sprechen. Auch wenn der Herr Vizeklubchef das Sommerloch zur ausgiebigen Selbstdarstellung nützt, wird dennoch niemand auf einen derartigen Zuruf reagieren, schon gar nicht die Vizekanzlerin", schloß Zierler. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

01/40110/5491Freiheitlicher Pressedienst (FPD)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC