OeNB - Anzahl der Kreditinstitute in Österreich, Stand: 30.06.2001

Wien (OTS) - Anzahl der Kreditinstitute in Österreich, Stand:
30.06.2001

- Zunahme der Hauptanstalten von 923 (31.12.2000) auf 926.

- Zweigstellenreduzierung im Berichtszeitraum um 20 Plätze.

- Rückgang der Bankstellen daher um 17 Standorte auf 5.462.

- Verringerung der Bankstellendichte von 1.482 auf 1.487 Einwohner/Bankstelle.

Bei den Hauptanstalten ist eine Zunahme von 923 (2000) auf 926 eingetreten. Die Anzahl der Zweigstellen ist gleichzeitig von 4.556 (2000) auf 4.536 zurückgegangen. Somit wurden die Bankstellen in Österreich im 1.Halbjahr 2001 um 17 Plätze vermindert. Damit hat sich der seit 1993 feststellbare Trend zur Reduktion des Bankstellennetzes gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres wieder abgeschwächt.

Die Gesamtveränderung zum 30.Juni 2001 ist auf sieben Neugründungen, drei Fusionen und eine Schließung zurückzuführen. Schließungsgrund war eine Konkurseröffnung (Trigon Bank AG).

Hauptanstalten Zweigstellen Neugründungen + 7 + 27 Schließungen - 1 - 50 Fusionierungen - 3 + 3

+ 3 - 20

Im Berichtsjahr fanden 34 Neugründungen von Bankstellen, und zwar in Wien 12, in Niederösterreich sechs, in Oberösterreich fünf, in der Steiermark vier, in Kärnten und Vorarlberg je zwei sowie in Salzburg, Tirol und Burgenland je eine, statt.

Die Schließungen der 51 Bankstellen verteilten sich auf Niederösterreich (13), Tirol und Salzburg jeweils acht, Kärnten sechs, Wien fünf, Steiermark vier, Oberösterreich drei sowie Vorarlberg und Burgenland jeweils zwei.

Im Berichtszeitraum fanden drei Fusionen statt; zwei im Sparkassensektor (jeweils eine in der Steiermark und in Oberösterreich) und eine im Raiffeisensektor (in Kärnten).

Unter der Annahme einer konstanten Einwohnerzahl verringerte sich die Bankstellendichte im 1.Halbjahr 2001 von 1.482 auf rd. 1.487 Einwohner/Bankstelle.

In den 926 Kreditinstituten sind 18 Zweigniederlassungen ausländischer Banken in Österreich enthalten. 11 Aktienbanken und sieben Sonderbanken befinden sich zu 100%, weitere fünf Aktienbanken, eine Sparkasse und fünf Sonderbanken mehrheitlich in Auslandsbesitz.

Entwicklung der österr. KI in 1990 1995 2000 2001 Auslanandsbesitz (30.06)

100 % Auslandsbesitz 14 17 18 18

davon aus EU-Ländern 5 8 9 9
davon aus anderen Ländern 9 9 9 9
50 - unter 100 % Auslandsbesitz 10 13 11 11

davon aus EU-Ländern 4 7 7 7
davon aus anderen Ländern 6 6 4 4 Zweigniederlassungen ausl. Banken 2 7 16 18

davon aus EU-Ländern 1 3 15 17
davon aus anderen Ländern 1 4 1 1

Der Vergleich zeigt eine deutliche Zunahme bei den aus der EU stammenden Kreditinstituten, während bei den aus Drittstaaten kommenden Banken eine Stagnation bzw. zuletzt sogar ein Rückgang feststellbar ist.

Mit dem Beitritt zur Währungsunion verstärkte sich der Trend zur Errichtung von Zweigniederlassungen im Rahmen der Niederlassungsfreiheit.

Darüber hinaus üben noch weitere 177 Kreditinstitute ihre Tätigkeit in Österreich auf Basis der Dienstleistungsfreiheit aus.

Zum 30.06.2001 wurden von inländischen Kreditinstituten 23 Filialen (2000: 24) und 61 Repräsentanzen (2000: 60) im Ausland betrieben. Nachstehende Tabelle zeigt die Entwicklung:

Filialen Repräsentanzen
1990 9 66
1995 15 72
2000 24 60
2001 (30.Juni) 23 61

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