ORF-Hörfunkintendant Jochum: "Radio Österreich International bleibt bestehen."

"Synergien optimal nutzen ist das Gebot der Stunde."

Wien (OTS) - Aufgrund der in den letzten Tagen mehrfach kolportierten Gerüchte und Spekulationen rund um Radio Österreich International, den Kurzwellensender des ORF, sieht sich Hörfunkintendant Dr. Manfred Jochum zu einer Klarstellung veranlasst: "Von Einstellung des Senders kann keine Rede sein. Aufgrund der massiven Budgetkürzungen, zu denen uns das neue ORF-Gesetz zwingt, kommen wir jedoch um eine Reform nicht herum. RÖI muss neu gedacht werden. Synergien optimal nutzen ist das Gebot
der Stunde."****

Die Finanzierung erfolgte bisher durch die Bundesregierung. Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes liegt diese Last nun zur Gänze beim ORF. Jochum dazu: "Wir bekennen uns zu RÖI. Dass wir diesen Sender nun alleine finanzieren, ist wohl der beste Beweis. Aber
wenn man plötzlich einen ganzen Sender zusätzlich erhalten muss, ist die Frage nach Ressourcenoptimierung mit Sicherheit eine legitime."

Die Fremdsprachigkeit - Englisch, Französisch und Spanisch -soll auf jeden Fall erhalten werden. Synergien mit Ö1, Ö3 sowie FM4 sollen zukünftig genutzt werden. In welcher Form und in
welchem Ausmaß ist zur Zeit Thema einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe. Jochum: "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer
Reform, die sowohl die Hörerschaft zufrieden stellt und natürlich auch die Budgetnotwendigkeiten entsprechend zu berücksichtigen hat."

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