Böhacker gegen Konzentration der Finanzlandesdirektionen

"Das Vorhaben, die Bezirkshauptmannschaften zur zentralen Anlaufstelle bei Gewerbeverfahren zu machen und damit aufzuwerten, ist zu begrüßen"

Wien, 2001-08-06 (fpd) - Der stellvetretene Obmann des parlamentarischen Finanzausschusses und FPÖ-Finanzsprecher Abg. Hermann Böhacker kritisierte die heute im "Morgenjournal" von Rechnungshofpräsident Franz Fiedler aufgestellte Forderung, eine

Wien, 2001-08-06 (fpd) - Der stellvetretene Obmann des parlamentarischen Finanzausschusses und FPÖ-Finanzsprecher Abg. Hermann Böhacker kritisierte die heute im "Morgenjournal" von Rechnungshofpräsident Franz Fiedler aufgestellte Forderung, eine Konzentration der Finanzlandesdirektionen durchzuführen. "Durch die Einführung von unabhängigen Finanzgerichten werden vielmehr die Finanzlandesdirektionen aufgewertet und damit die einzelnen Standorte in den Bundesländern gesichert", so Böhacker.****

Das Vorhaben, die Bezirkshauptmannschaften zur zentralen Anlaufstelle bei Gewerbeverfahren zu machen und damit aufzuwerten, sei zu begrüßen. Die Forderung der Opposition nach Aufwertung der Gemeinden, weil deren Mitglieder vom Bürger gewählt seien, lehnte Böhacker ebenso wie Fiedler als nicht zielführend ab.

Viele Gemeinden seien zu klein und wären mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot weit überfordert. Überdies gibt es immer wieder Beschwerden vom Gemeindebund, daß die einzelnen Gemeinden mit neuen Aufgaben von Bund und Ländern überfrachtet werden, sagte Böhacker.

Daß es trotz Beibehaltung aller bisherigen Standorte zu einer Abschlankung der Finanzlandesdirektion kommen wird müssen, etwa im Beschaffungswesen, ist unbestritten, schloß Böhacker. (Schluß)

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