"Kleine Zeitung" Kommentar: "Lasst Bush muhen" (von Günter Lehofer)

Ausgabe vom 6. August 2001

Graz (OTS) - Manchmal ist es schön, kein US-Präsident zu sein. Manchmal ist es schön, keine 650 Hektar Ranch zu besitzen. Seit George Bush, das ist der Mann mit der herausgereckten Brust und dem überlegenen Grinsen, das Weiße Haus verlassen hat, um für vier Wochen das geliebte Texas auf seiner Ranch heimzusuchen, bemühen sich seine Gegner, ihm den Urlaub madig zu machen.

Wirklich Grund dafür haben die einfachen Amerikaner. Beim Urlaub ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sehr begrenzt: dreizehn Urlaubstage sind der Schnitt.

Aber, so würde ihm Bush antworten, müsste er nicht als Präsident immer freundlich zu seinen Wählerinnen und Wählern sein, der Präsident dürfe wohl auch einmal die Schnauze voll haben von Kritikern und Intriganten. Er, Bush, könne sich in Texas zu seinen Kühen setzen und mit ihnen reden. Lassen wir Bush doch friedlich im Gras sitzen und muhen oder auf dem Rücken eines Pferdes dösen. Vielleicht lässt ihn das gute Urlaubsklima positiver über den Klimaschutz denken. Dann hätte sich sein Urlaub auch für uns gelohnt. ****

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