SPÖ gedenkt der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Wien (SK) Zahlreiche Politiker der SPÖ gedachten am Samstag den amerikanischen Atombombenabwürfen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki vor 51 Jahren. Hauptbotschaft ist, dass es zum Verzicht auf Atomwaffen keine Alternativen gibt. ****

"Mehr als jedes andere geschichtliche Ereignis erinnert uns dieser Tag daran, dass nicht nur Krieg keine Probleme löst, sondern dass am Ende des modernen Krieges mit seinen unvorstellbaren Vernichtungspotenzialen die Zerstörung der Menschheit und ihres Lebensraumes droht", erklärten SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer und der internationale Sekretär der SPÖ, Albrecht K. Konecny, in einer Grußbotschaft an die Wiener Friedensbewegung und die Hiroshima Gruppe Wien, die am Montag, 6. August, ab 17 Uhr eine Aktion auf dem Wiener Stephansplatz veranstalten.

"Wir müssen alles dazu tun - die Europäische Union , Österreich, jeder einzelne von uns -, dass Europa nie wieder Krieg und bewaffnete Auseinandersetzungen erleben muss, dass wir Frieden exportieren und nicht Waffen", sagte der stellvertretende SPÖ-Vorsitzende, Nationalratspräsident Heinz Fischer. "Gemeinsam müssen wir uns für ein Verbot der Verbreitung aller Arten von Kriegsmaterial einsetzen. Gemeinsam müssen wir für die Stärkung von Organisationen kollektiver Sicherheit wie die Vereinten Nationen und von Regionalorganisationen wie die OSZE, für Initiativen zur Förderung menschlicher Sicherheit in allen Bereichen und die Beseitigung der Ursachen von Konflikten eintreten. Und gemeinsam müssen wir uns um die Förderung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bemühen", betonte Fischer.

Für den stv. SPÖ-Vorsitzenden und Wiener Bürgermeister Michael Häupl hat der 6. August auch heute - 56 Jahre nach dem folgenschweren Abwurf der Atombombe auf Hiroshima - nichts von seiner Symbolik des Schreckens eingebüßt. An diesem Tag werde die Menschheit jedes Mal aufs Neue gemahnt, wie schnell unser aller Leben auf diesem Planeten auslöschbar ist. "Wir sind es den bedauernswerten Opfern des 6. August 1945 und unseren Kindern schuldig, auf eine Welt ohne Atomwaffen weiterhin beharrlich hinzuarbeiten, um weltweit das Bewusstsein zu schaffen, dass der Verzicht auf Atomwaffen alternativlos ist", so Häupl.

Grußbotschaften kommen unter anderem auch noch von SPÖ-Europasprecher Caspar Einem, SPÖ-Bundesfrauenvorsitzender Barbara Prammer, SPÖ-Budgetsprecher Rudolf Edlinger, der Wiener Integrationsstadträtin Renate Brauner und dem Vorsitzenden der SPÖ-Oberösterreich, Erich Haider. (Schluss) ps

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