Plank: NÖ setzt weiter auf Ökostromproduktion

Kontinuierliche Anhebung des Ökostrom-Anteils

St. Pölten (NÖI) - Niederösterreich setzt nach Angaben von Landesrat Josef Plank auch in den nächsten Jahren auf die Produktion von umweltfreundlichen Ökostrom. Mit der Verabschiedung des Elektrizitätswesengesetzes durch den Landtag sei die rechtliche Grundlage dafür geschaffen worden. Der Anteil der Öko-Energie (ohne Wasserkraft) soll bis zum Jahr 2007 nach einem Stufenplan mindestens vier Prozent betragen, derzeit liegt er unter einem Prozent, stellt Landesrat DI Josef Plank fest. ****

Das Gesetz sieht vor, dass Ökoenergie durch Verteilernetzbetreiber abzunehmen ist, wobei für die Abnahme aus Windkraftanlagen eine Obergrenze von drei Prozent vorgesehen ist. Ökoenergie aus sonstigen Anlagen wie Biomasse, Biogas, Deponie- oder Klärgas und Sonne ist nicht begrenzt, da anzunehmen ist, dass in absehbarer Zeit aus diesen Anlagen kaum nennenswerte Mengen angeboten werden. Der Anteil an Windstrom kann erhöht werden, wenn die netztechnischen Voraussetzungen eine Erhöhung zulassen und Wirtschaft und Bevölkerung nicht mit zusätzlichen Mehraufwendungen belastet werden.

"Die gesetzliche Regelung trägt zu einer positiven Entwicklung bei. Im Bereich Windenergie ist ein weiterer Ausbau gewährleistet und bei Erreichen der Obergrenze eine weitere Erhöhung möglich. Der Einsatz von Biomasse sorgt dafür, dass nachwachsende heimische Energieträger zum Einsatz kommen. Damit ist den Bauern zusätzliches Einkommen sicher und die Wertschöpfung bleibt in der Region", betont Plank.

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