Jahrmann: Strikte Absage an die Einführung genereller Schulgebühren

Bildungspolitische Wendehalspolitik schadet gesamter Gesellschaft

St. Pölten, (SPI) - Die jüngste Aussagen des VP-Politikers Amon zum Thema Schulgebühren für Höhere Schulen bestätigen das längst sichtbar gewordene "zweite Gesicht" der ÖVP, die beständig auf eine zwei Drittel Gesellschaft zusteuert. Nach der Einführung von Studiengebühren, Disziplinierungsmaßnahmen für Schüler und Aufnahmetests für den AHS-Schulbesuch, soll nun auch noch der Gratis-Schulbesuch in Frage gestellt werden. LAbg. und SPNÖ Bildungssprecher Josef Jahrmann dazu: "Die Volkpartei sieht sich von schlechten Meinungsumfragewerten offensichtlich derart unter Druck gesetzt, dass sie sich immer öfters auf das Loslassen von Testballons verlegt. Wie leicht, so ein Schuss nach hinten los gehen kann, zeigt sich nicht zuletzt an glücklosen Diskussionen rund um die Bildungspolitik. Dabei zeichnet sich ein Trend deutlich ab: Die ÖVP will um jeden Preis Österreichs Jugend ins bildungspolitische Mittelalter zurück katapultieren, um konsequent ihren Plan von der Schaffung einer Zweiklassengesellschaft zu realisieren."****

Änderungen in bildungspolitischen Angelegenheiten sind imstande, ganz empfindlich in die gesamte Gesellschaft einzugreifen. "Eine Wendehalspolitik in Bildungsfragen schadet der gesamten Gesellschaft und gefährdet die Zukunft der Jugend obendrein. Jeder weiß, wie wichtig Bildung ist und wie wichtig daher Investitionen in diesem Bereich sind. Gerade in einer vernetzten, globalisierten Welt sollte der umfassende und gleichberechtigte Zugang zu Aus- und Weiterbildung für alle Menschen von zentralem Interesse einer modernen und zukunftsgerichteten Politik sein. Das Recht auf Bildung ist einem menschlichen Grundrecht gleichzusetzen, daher soll Ausbildung für nachfolgende Generationen wie bisher für jeden in gleichem Maße zugänglich sein, und nicht ein Privileg jener, die es sich leisten können", meint der SPNÖ Landtagsabgeordnete Jahrmann abschließend. (Schluss) rs/fa

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