"profil": Falk: "Man darf niemals aufgeben"

Verkauf "Der ganzen Woche" zu "marktüblichem" Preis - " 'Krone' ohne Dichand vorstellbar"

Wien (OTS) - In einem Interview mit der am Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" nimmt der Verleger Kurt Falk, 67, zum Verkauf der Wochenzeitung "Die ganze Woche" an seine Söhne Stellung.

Als Motive, die Führung seines Verlags abzugeben, nennt Falk vor allem sein Alter: "Wenn man sich einmal dem 70. Lebensjahr nähert und Kinder hat, erscheint es einem natürlich und normal, den Nachlass zu regeln und den Kindern alle Sorgen, die sich damit verbinden, zu ersparen."

Die Illustrierte, so Falk, sei auch ohne seine Person denkbar:
"Selbstverständlich können Sie jeden Menschen ersetzen, und daher ist 'Die ganze Woche' ohne Falk genauso vorstellbar wie die 'Krone' ohne Dichand."

Der Verkaufspreis der "Ganzen Woche" sei "marktüblich" gewesen. Falk zu "profil": "Da meine Söhne letztendlich mein Vermögen übernehmen werden, spielt diese Frage überhaupt keine Rolle."

Seine persönliche Bilanz als Verleger sieht Falk ambivalent: "Ich weiß nicht recht, manchmal glaube ich, dass es sinnlos war, den Versuch zu unternehmen, die Welt zu verbessern. Und dann wieder denke ich, man darf niemals aufgeben."

Eine Versöhnung mit Hans Dichand in Form eines Gespräches bei einem Glas Wein schließt Falk aus: "Das geht schon deshalb nicht, weil dieser Herr Dichand doch kein Ruheständler ist, und ganz abgesehen davon mag ich andere Qualitäten, nicht nur beim Wein."

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"profil"-Redaktion

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