LR Schwärzler: Wir leben von unserem Wald

Landesbeiträge aus dem Fonds zur Rettung des Waldes

Bregenz (VLK) - Der Wald ist ein unverzichtbarer
Bestandteil der Vorarlberger Naturlandschaft. Das Land
investiert Jahr für Jahr beträchtliche Mittel in die Bewirtschaftung und den Schutz der bewaldeten Flächen. Auf
Antrag von Agrarlandesrat Erich Schwärzler wurde auf der
jüngsten Regierungssitzung wieder eine Reihe von Beiträgen
aus dem Fonds zur Rettung des Waldes sowie für ein Projekt
der Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg vergeben. ****

"Ein Drittel unserer Landesfläche ist mit Wald bedeckt,
der als Schutz für Siedlungen und Verkehrswege, als Lieferant
des natürlichen Rohstoffes Holz, als Trinkwasserspeicher und Erholungsgebiet für Einheimische und Gäste bedeutende
Funktionen erfüllt", so Landesrat Schwärzler. Darüber hinaus
ist der Wald ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und
Arbeitsplatz. Der natürlich nachwachsende Bau- und Brennstoff
Holz hat im Ländle eine Jahrhunderte alte Tradition.

Mit dem Fonds zur Rettung des Waldes hat das Land
Vorarlberg schon 1985 einen Förderungstopf eingerichtet, der
bis heute einzigartig in Österreich ist. Die Ziele der Forstförderung sind neben der Erhaltung des gesunden Waldes
die Abwendung von Gefahren, die Begünstigung schonender Waldnützungsformen sowie Massnahmen zur Aufforstung in
Hochlagen. Laut Landesrat Schwärzler ist der Fonds zur
Rettung des Waldes "ein sehr flexibles und daher äußerst wirkungsvolles Förderungsinstrument". So war es möglich, auf Windwurfereignisse zu Beginn der 1990er-Jahre prompt zu
reagieren und mehr Förderungsmittel bereitzustellen. Auf der jüngsten Regierungssitzung wurde ein Bündel von 121 Anträgen genehmigt, die Summe der Förderungen beträgt 2,64 Millionen Schilling (192.000 Euro).

Weiters unterstützt das Land die Erstellung einer Forsteinrichtung für die Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg
mit 316.000 Schilling (23.000 Euro). Landesrat Schwärzler zur Bedeutung eines Waldwirtschaftsplanes: "Es geht darum, neben
den unerlässlichen betriebswirtschaftlichen Daten Einblick in
die Ertragsentwicklungen durch Immissionseinflüsse und die Entwicklungsdynamik und Stabilität der Schutzwälder zu
haben."
(gw,nvl)

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