Grazer Messe: Kräuter kritisiert Hallenneubau um 700 Millionen

Wien (SK) Im Zusammenhang mit der Forderung nach einem zusätzlichen Hallenneubau am Grazer Messegelände um "bescheidene" 700 Millionen Schilling kritisiert der steirische SPÖ-Nationalratsabgeordnete Günther Kräuter Inhalt und Vorgangsweise der neuen Messeführung. Kräuter: "Es gibt für diese Forderung zwei Interpretationsmöglichkeiten. Entweder ist Messepräsident Guido Held ein Hitzeopfer, dem Messehallen, die sich im Großraum von München auf einem ehemaligen Flughafengelände ausdehnen, als Fata Morgana in der Enge der Grazer Innenstadt erscheinen. Oder es werden bewusst taktisch und zynisch unrealistische Konzepte entwickelt mit dem Hintergedanken, eine endgültige Liquidation der Grazer Messe zu erleichtern", so Kräuter am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Sollte Messepräsident Held tatsächlich bei seinem Lokalaugenschein in München entgangen sein, dass moderne Messen außerhalb von Städten planen und investieren, müsste seine Eignung als Messeverantwortlicher kritisch hinterfragt werden", so Kräuter weiter. "Sollten dagegen längst im Hintergrund Grundstücksspekulanten ein rasches Ende der Grazer Messe über Rechtsanwalt Held mit von ihm platzierten unrealistischer Forderungen betreiben, hätten die freiwilligen und unfreiwillig übertölpelten Totengräber der Grazer Messe ganze Arbeit geleistet", meinte Kräuter.

Abschließend das ceterum censeo des Abgeordneten Günther Kräuter:
"Eine Zukunft hat die Grazer Messe nur an einem neuen Standort im Süden von Graz mit völlig neuer inhaltlicher, organisatorischer und personeller Ausrichtung." (Schluss) hm/mm

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