Gerstl: Häupl will VP-Forderung umsetzen

Bürgerservice-Zentren bisher von SPÖ Wien blockiert

Wien, 24. Juli 2001 - "Es ist schon sehr erfreulich, wenn Bürgermeister Michael Häupl nun endlich die langjährige Forderung der ÖVP Wien nach Einrichtung von Bürgerservicezentren umsetzen will", meinte heute, Dienstag, ÖVP-Landesgeschäftsführer GR Mag. Wolfgang Gerstl. Schließlich sei es die SPÖ Wien gewesen, die nach ersten Probeläufen die Einrichtung von Bürgerservice-Zentren gestoppt habe.

Die Einführung sogenannter "One-Stop-Shops", von Zentren, wo die Bürger alle Anträge und Anliegen an die Verwaltung einbringen können, hatte die Wiener Volkspartei schon seit Jahren gefordert. Die neue Bundesregierung beginnt im Jahr 2002 die Realisierung dieser Einrichtungen. "Umso erfreulicher ist es, daß die SPÖ Wien nun auch hier ihre jahrelange Blockadehaltung aufgeben will", freut sich Gerstl.

Einen ersten Prüfstein für die Bürgerfreundlichkeit der Verwaltung in Wien sieht Gerstl bei der Umstellung des Meldewesens von Bundes- auf Landesebene mit 1.1.2002.. "Wir sind schon gespannt, ob die Stadt Wien es schafft, auch in Zukunft dafür zu sorgen, daß quasi rund um die Uhr unbürokratisch und rasch Um- und Anmeldungen vorgenommen werden können - wie dies jetzt bei den Wiener Polizeiwachzimmern üblich ist." Schließlich dürfe eine Dezentralisierung, ein "Näher-Rücken an den Bürger" nicht zu einer Reduzierung des Service-Charakters der Verwaltung führen. "Auch bei der Einrichtung der One-Stop-Shops werden wir die Probe aufs Exempel machen. Ankündigungen haben wir schon oft genug gehört. Jetzt müssen den Worten auch endlich Taten folgen", so Gerstl abschließend.

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