Hohes Gesundheitsbewusstsein in Vorarlberg BILD

LH Sausgruber und LR Bischof präsentierten WHO- Gesundheitsbericht

Bregenz (VLK) - Im Rahmen der Beteiligung des Landes
Vorarlberg am WHO-Programm CINDI werden regelmäßig Querschnittsstudien (Population Survey) durchgeführt (1986,
1991, 1999). Die Ergebnisse der letzten Erhebung liegen in
einem Gesundheitsbericht des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin (aks) zusammengefasst jetzt vollständig vor. Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Gesundheitslandesrat Hans-Peter Bischof präsentierten den Bericht heute, Dienstag,
im Pressefoyer nach der Regierungssitzung. ****

Die wichtigsten Aussagen: Die Vorarlbergerinnen und
Vorarlberger zeigen ein hohes Gesundheitsbewusstsein, gehen regelmäßig zu Gesundenuntersuchungen und wollen gesund alt
werden. Der Bericht zeigt aber auch drei Risikofaktoren für
die Gesundheit der Vorarlberger auf, Handlungsbedarf besteht
bei den Themen Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck.

LH Sausgruber freut sich, dass grundsätzlich belegt wird,
dass das Gesundheitsbewusstsein in Vorarlberg sehr hoch ist.
Die Zahl der Gesundenuntersuchungen ist österreichweit nach
wie vor am höchsten. Die Lebenserwartung liegt sowohl bei
Frauen als auch bei Männern über dem österreichischen Durchschnitt. Der Wille der WHO, den Vertrag mit Vorarlberg
zu verlängern, ist für Gesundheits-LR Hans-Peter Bischof der
beste Beweis für die hohe Qualität unseres Gesundheitswesens.
Die Vertragsunterzeichnung soll in Bälde erfolgen.

Als einziges Land Österreichs hat Vorarlberg mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Vertrag abgeschlossen
und beteiligt sich damit am Programm CINDI (Countrywide
Integrated Noncommunicable Diseases Intervention Programme).
Mit diesem Interventionsprogramm wird das Ziel verfolgt, die wichtigsten Zivilisationserkrankungen (Herzinfarkt,
Schlaganfall, Krebs, Diabetes, psychische Erkrankungen) zu reduzieren. Das Land Vorarlberg hat den aks beauftragt, das WHO-Programm durchzuführen. Die WHO ist auf Grund der
Qualität der Vorarlberger Mitarbeit am CINDI-Netzwerk stark
an einer Vertragsverlängerung interessiert.

LR Hans-Peter Bischof: "Grundsätzlich belegt der Gesundheitsbericht, dass in Vorarlberg ein hervorragend
ausgebautes Vorsorgeprogramm und hohe Lebenserwartung bei
Frauen und Männern besteht." Wie der Gesundheitslandesrat
betonte, "zeigen die Fakten, dass Vorarlberg und der aks mit
dem beispielhaften Gesundheitssystem auf dem richtigen Weg
sind." In Zukunft will das Land Vorarlberg deshalb auch die
gesamten Gesundheitsvorsorgeprogramme weiter führen, das Demenz-Programm nach Abschluss der Pilotphase und der
Evaluation fortführen. Und das bestehende Gesundheits-
Netzwerk zwischen Land, aks, Fonds Gesundes Österreich und
Fonds Gesundes Vorarlberg wird weiter intensiviert werden, so Bischof.

Lebenserwartung VorarlbergerInnen/ÖsterreicherInnen:

Die Lebenserwartung bei der Geburt liegt in Vorarlberg für Männer bei 76,46 und für Frauen bei 81,65 Jahren, in
Österreich gesamt für Männer bei 75,06 und für Frauen bei
80,94 Jahren. Weitere Informationen gibt es beim aks,
Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin, Rheinstraße 61,
6900 Bregenz, Telefonnummer 05574/64570, E-Mail:
office@aks.or.at.
(ug/dig,nvl)

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