Klucsarits: Konkretisierung der Müllvermeidungsstrategien gefordert

Wien, 24.07.2001 - Es ist erfreulich, daß wenigstens in der Frage der Abfallwirtschaft, die in der vorangegangenen Koalition festgelegte Linie, wonach erst die Vermeidung und dann alle weiteren Entsorgungswege forciert werden sollen, beibehalten wird." Dies sagte heute ÖVP-Umweltsprecher Rudolf Klucsarits in Reaktion auf das heute von der Umweltstadträtin vorgestellte Abfallwirtschaftskonzept. Gleichzeitig verlangte er aber Konkretisierungen wie die Abfallvermeidung dazu beitragen sollte, die Restmüllmengen wieder zu verringern. "Millionenteure unwirksame Werbekampagnen wie jene mit dem Mistmonster sind sicherlich der falsche Weg", meinte Klucsarits wörtlich.

Kossina sei daher aufgefordert die lobenswerten Zielsetzungen der Vermeidung entsprechend durch Maßnahmen umzusetzen. Der ÖVP-Umweltsprecher verwies dabei in diesem Zusammenhang auf die Tatsache, daß die Sammelquoten Wiens bei bestimmten Altstoffen auch pro Einwohner gemessen unter jenen der anderen Bundesländer liegt.

"Das Vertrauen in die Sinnhaftigkeit der getrennten Müllsammlung müsse wieder hergestellt werden", sagte Klucsarits. Weiters forderte er einen Netzschluß bei den Sammelbhältern. Die angekündigte Biogasanlage sei positiv zu bewerten, müsse aber besonders in Verbindung mit der Verwendung der Sammelstoffe aus der Biotonnenaktion gesehen werden.

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