Zierler: SP-Blecha schadet Sache der Senioren

Wien, 2001-0724 (fpd) - "Mit seinen heutigen Rundumschlägen schadet der Bundesobmann des Pensionistenverbandes Karl Blecha der Sache der Senioren. Denn die unverschämte und schamlos Verunsicherung der Senioren betreibt nicht die Bundesregierung, sondern Blecha selbst hat sich heute wieder einmal zum Sendboten sozialistischer Verunsicherungspropoganda gemacht", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler und der Obmann des Freiheitlichen Seniorenringes Dr. Peter Harring in einer gemeinsamen Reaktion.****

Harring erinnerte Blecha unter anderem daran, daß die Pensionsanpassung nicht 0,8%, sondern durchschnittlich 1,5% betragen habe, wobei die kleineren Pensionen durch die Auszahlung in Fixbeträgen überproportional besser abgeschnitten hätten. Im übrigen würden die Pensionsausgaben in absoluten Beträgen nicht sinken, sondern sogar weiter steigen.

"Die Behauptung das umlagefinanzierte Pensionssystem soll auf eine Grundversorgung reduziert werden, ist eine arge Verunsicherung der älteren Generation. Es gibt auch noch keine Beschlüsse im Seniorenrat hinsichtlich der Pensionsanpassung. Mit seinen Äußerungen zerstört Blecha zugunsten parteipolitischer Propaganda mutwillig das Gesprächsklima", so Harring.

Zierler verwies darauf, daß durch den jahrelangen sozialistischen Schlendrian das Pensionssystem an den Rand der Finanzierbarkeit getrieben worden sei. Hätte man in bester sozialistischer Manier "weitergewurschtelt" - nach dem Motto: "Verschulde dich jetzt, andere zahlen später" - , wäre auf Dauer weder das Pensions- noch das Gesundheitssystem
finanzierbar gewesen. Im übrigen vergesse der Obmann des Pensionistenverbands auch, die Vielzahl von Kürzungen, die die Pensionisten der SPÖ zu verdanken hätten, zu erwähnen. Auch, daß die SPÖ das Antrittsalter für die Frühpension um ganze zwei Jahre anheben wollte, falle der "Politamnesie" zum Opfer.

"Mit der Forderung nach einer verstärkten Einbindung von älteren Arbeitnehmern in den Arbeitsmarkt und der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sei Blecha bereits zu spät dran. Mit dem Maßnahmepaket für die verstärkte Beschäftigung älterer Arbeitnehmer oder dem Kindergeld seien hier schon wesentliche Schritte gesetzt worden", schloß Zierler. (Schluß)

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