Rieder gegen Ausnützung der "stranded costs" Ermächtigung

Wien, (OTS) Unter Berufung auf aktuelle Presseberichte warnte am Dienstag Wiens Wirtschaftsstadtrat Dr. Sepp Rieder Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein vor einer exzessiven Ausnützung der EU-Ermächtung über einen "stranded cost"-Aufschlag. "Es darf nicht sein, dass der österreichische Stromkunde die volle Zeche für unrentabel gewordene Investitionen zahlt und so um die Vorteile der Marktliberalisierung gebracht wird. Vor allem vor dem Hintergrund des E.on-Deals mit dem Verbund gibt es wenig Verständnis für die Sanierung des Verbundes auf dem Umweg über Aufschlagszahlungen", betonte Rieder.

Absolutes Unverständnis habe er, Rieder, für die angeblichen Pläne des Wirtschaftsministers, die Kosten nicht gleichmäßig aufzuteilen, sondern die Stromverteuerung auf die Konsumenten in der Ostregion Österreichs zu konzentrieren. "Ich halte dies für einen feindseligen Akt gegen den führenden Wirtschaftsraum Österreichs, die Vienna Region. Sollte es zu einer solchen Regelung und Ungleichbehandlung kommen, werden wir natürlich alle rechtlichen Mittel dagegen ausschöpfen", betonte Rieder abschließend. (Schluss) nk/

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