JG-Leichtfried: Aufnahmeprüfung hätte höchstens Amon als Politiker erspart

Leichtfried: Neuer Rückschritt in die 50er-Jahre

Wien (SK) Als "bildungspolitischen Schwachsinn" bezeichnet der gf. Bundesvorsitzende der Jungen Generation Jörg Leichtfried den Vorschlag des ÖVP-"Umbildungssprechers" Werner Amon, Aufnahmeprüfungen für 10-Jährige an den Allgemeinbildenden Höheren Schulen einzuführen. ****

"Dieser Vorschlag reiht sich nahtlos in die anderen Anschläge der ÖVP auf das österreichische Bildungssystem; dieser zeichnet sich nur dadurch aus, dass er die übrigen an Unsinnigkeit noch überbietet", so Leichtfried weiter. Wenn Amon meint, dass schon mit zehn Jahren der Lebensweg eines Kindes festgelegt werden muss, "so hat das nur den einen nachvollziehbaren Grund, dass die ÖVP bestrebt ist, so wenig wie möglich gut gebildete Wähler und Wählerinnen in Österreich zu haben, die womöglich sonst ihre Unrechtspolitik durchschauen könnten".

"Das einzig Positive einer derartigen Regelung könnte höchstens sein, dass sie uns Politiker wie Amon, Schüssel & Co ersparen würde, doch rechtfertigt dies nicht, dass der Lebensweg der ÖsterreicherInnen von der Wiege bis zur Bahre von der ÖVP bestimmt wird", so Leichtfried abschließend. (Schluss)

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