Zierler: ORF: FPÖ bringt Popularbeschwerde ein

Wegen selektiver Einladungspraxis

Wien, 2001-07-24 (fpd) - "Weit über die erforderlichen 500 Unterschriften binnen kürzester Zeit sind eine deutliche Bestätigung:
Heute bringt die FPÖ ihre Popularbeschwerde gemäß § 27 Rundfunkgesetz ein, der Bundeskommunikationssenat wird sich damit befassen", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler.****

Anlaß sei die selektive Einladungspraxis des ORF in Zusammenhang mit der Pressestunde vom 8. Juli gewesen, erläuterte Zierler. Eingeladen wurden Karl Blecha, Obmann des SP-Pensionistenverbandes und Stefan Knafl, Obmann des VP-Seniorenbundes. Peter Harring, Obmann des Freiheitlichen Seniorenrings, wurde nicht eingeladen.

"Es gibt in Österreich nicht nur zwei, sondern drei Seniorenvertreter. Die beiden Herren Blecha und Knafl sind, was aus den Ankündigungen zur Pressestunde deutlich erkennbar war, auch definitiv nicht als "Präsidenten des Seniorenrats", sondern als Vertreter des Pensionistenverbandes und des Seniorenbundes eingeladen worden. Auch die Mitglieder des Freiheitlichen Seniorenrings sind Gebührenzahler und haben im Sinne von Ausgewogenheit und Fairneß Anspruch darauf, ihre Positionen und Anliegen vertreten zu sehen", sagte Zierler. Die FPÖ habe daher beschlossen, den Bundeskommunikationssenat mit dieser Vorgehensweise des ORF zu beschäftigen. (Schluß)

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