Konecny: Peinlichkeiten um Riess-Passer häufen sich

Wien (SK) "Nach ihrem entnervten Auftritt in der Fragestunde des Bundesrates, am Donnerstag, 19. Juli 2001", so der SP-Fraktionsvorsitzende im Bundesrat Prof. Albrecht K. Konecny,"leistete sich Vizekanzlerin Riess-Passer in Bregenz den nächsten peinlichen Auftritt: Sie verließ das gebuchte 4-Stern-Hotel Mercure, in dem auch andere Mitglieder der Bundesregierung übernächtigten, völlig verärgert und quartierte sich in einer Suite in einem der teuersten Hotels in Österreich ein." ****

Wie die Peinlichkeit ruchbar wurde, versuchte ihr Parteifreund, Landesstatthalter Gorbach, die Angelegenheit zu vernebeln und behauptete, dass eine angebliche Doppelbuchung vorliege. Dies wurde von den Vertretern des Landes Vorarlberg nunmehr mit einer Sachverhaltsdarstellung richtiggestellt.

"Durch diesen Täuschungsversuch der Öffentlichkeit bekommt die sonst peinliche Angelegenheit nun auch eine politische Komponente", so Konecny. "Ich werde daher umgehend eine schriftliche Anfrage einbringen, mit der die Frau Vizekanzlerin über alle Details ihres arroganten Auftrittes befragt wird. Insbesondere wird von Interesse sein, welche Verschwendung von Steuermitteln diesmal stattgefunden hat".

"Selbst wenn die Vizekanzlerin die Kosten selbst trägt, bleibt ein weiterer peinlicher Auftritt über, der mit der Würde der Funktion einer Vizekanzlerin der Republik Österreich nicht vereinbar ist", schloss Konecny. (Schluss) ah/mp

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