Kuntzl zu AHS-Aufnahmetests: Schritt zurück in die 60er Jahre Kuntzl im ORF-"Mittagsjournal: "Regierung will Zugang zu Bildung erschweren - geht auf Kosten der Kinder"

(SK) Als "Rückschritt in die 60er Jahre" sieht SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl das Vorhaben von ÖVP und FPÖ für Aufnahmetests für AHS. Kuntzl am Montag im ORF-"Mittagsjournal": "Offenbar geht es den Regierungsparteien darum, den Zugang zu Bildung zu erschweren - das geht aber auf Kosten der Chancen der Kinder." Der erste Schritt sei die Einführung von Studiengebühren gewesen, als zweiter Schritt seien nun Aufnahmetests für die AHS geplant, und schließlich höre man auch von Plänen zur Einführung von Schulgeld. "Die Regierung sollte lieber überlegen, wie man Kinder besser fördert, als darüber, wie man sie von Bildung ausschließt." Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin verwies im Gegenzug auf das SPÖ-Modell der "kooperativen Mittelschule", bei dem die Kinder individuell nach ihren Fähigkeiten gefördert werden können. Den Vorwurf der ÖVP, dies sei die "Gesamtschule durch die Hintertür", kommentierte Kuntzl mit "Verschwörungstheorie". **** (Schluss) ah

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