FORMAT: Libro AG will PBS-Chef Anton Stahrlinger klagen

Wegen unlauterem Wettbewerb, Kreditschädigung und Verstoß gegen das Telekommunikationsgesetz

Wien (OTS) - Kürzlich galt Anton Stahrlinger, Chef des Papiergroßhandels PBS, noch als heißer Kandidat für die Libro-Übernahme, jetzt liegt er mit dem insolventen Buch- und Papierriesen im Clinch. Das berichtet das Nachrtichtenmagazin FORMAT in seiner morgen, Montag, erscheinenden Ausgabe.

Wie FORMAT berichtet, hatte Stahrlinger in seinen Mailings und -Briefen an Schreibwarenhändler und andere potenziellen Kunden der PBS auf die Notlage bei Libro hingewiesen. Jetzt erhielt Stahrlinger ein Schreiben von der Rechtsanwaltskanzlei Kosch und Partner, in dem ihm unlauterer Wettbewerb vorgeworfen wird.

Laut dem FORMAT-Bericht soll Stahrlinger eine Erklärung unterschreiben, daß er solche Schreiben in Hinkunft unterläßt oder 50.000 Euro pro Fall Schadenersatz an die Libro-AG bezahlt. Libro-Anwalt Robert Graschitz gegenüber FORMAT: "Bei den Mails geht es um Verstöße gegen das im Telekommunikationsgesetz festgehaltene Verbot unzulässiger Email-Werbung. Die Hinweise auf mögliche Warenengpässe bei Libro im Herbst fallen aus unserer Sicht unter Kreditschädigung."

Stahrlinger will es auf einen Prozess ankommen lassen. Stahrlinger gegenüber FORMAT: "Wenn Libro keine anderen Probleme hat, kann das Unternehmen als saniert gelten. Die sollen nur vor Gericht gehen."

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