Maier: Wirtschaftministerium bestätigt Vorwurf der unsauberen Vergabe

Bartenstein schuldet weitere Antwort: "Warum hat er die Beauftragung der KPMG nicht angegeben?"

Wien (SK) Seinen Vorwurf der unsauberen Vergabe gegenüber dem Wirtschaftsminister hält SPÖ-Abgeordneter Johann Maier aufrecht. Maier sieht die Verschleuderung von Steuergeldern im Wirtschaftministerium nun durch eine Aussendung von Bartenstein bestätigt. Der Wirtschaftsminister habe zur Anfrage von Maier, welche Unternehmensberatungsfirmen im Rahmen der angekündigten Verwaltungsreform einen Auftrag erhalten haben, in einer Aussendung festgehalten, dass bezüglich der Beauftragung des Managementzentrums St. Gallen "konkrete Kosten erst zu einem späteren Zeitpunkt angegeben werden können". "Das bedeutet, dass Bartenstein einen Auftrag vergeben hat, ohne sich über die Kosten im Klaren zu sein -und das ist bei einer öffentlichen Vergabe unzulässig", betonte Maier am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Zudem sei der Wirtschaftsminister in seiner Beantwortung der Anfrage eine weitere Antwort schuldig geblieben, so Maier weiter. "Warum hat Bartenstein verschwiegen, dass die Unternehmensberatung KPMG mit der Reorganisation der EDV und Leistungsausgliederungen im Wirtschaftministerium beauftragt wurde?" "Die Steuerzahler wissen auch nicht, mit welchen Kosten dieser Auftrag verbunden ist", kritisierte Maier abschließend. (Schluss) hm

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