Haunschmid: Sozialisten fordern Zweiklassengesellschaft

Wien, 2001-07-20 (fpd) - Skandalösen Forderungen von SP-Abgeordneten hat heute die freiheitliche Bundesrätin Ulrike Haunschmid eine deutliche Absage erteilt. ****

"Die Sozialisten wollen den Anspruch von Unternehmerinnen auf das Kindergeld torpedieren", zeigte sich Haunschmid verärgert. Selbstständige würden von der SPÖ immer als immens reiche Leute dargestellt, die ihre Arbeitnehmer ununterbrochen ausbeuten. "Warum dürfen selbständige Frauen oder Frauen von Unternehmern kein Kindergeld bekommen? Offensichtlich übersehen einige SP-Politiker, daß die Masse der Unternehmer Klein- und Kleinstbetriebe führen, welche erst die Grundlage für eine stabile Arbeitsmarktlage bilden", so Haunschmid weiter. Im Tourismusbereich gebe es ca. 62.000 Betriebe, von denen 60.000 Kleinbetriebe seien. "Dürfen die jetzt keine Kinder mehr bekommen, weil sie den Weg in die Selbstständigkeit gewählt haben?" zeigte sich Haunschmid verwundert.

Dieser Forderung nach einer Zweiklassengesellschaft könne man nur eine deutliche Absage erteilen. Eine Schlechterstellung von Unternehmerfrauen werde man nicht zulassen. "Glauben die Sozialdemokraten denn, daß es für Frauen von Unternehmern keine Doppel- oder gar Mehrfachbelastung gibt? Diesen klassenkämpferischen Tönen gehört entschieden entgegengetreten", so Haunschmid abschließend.(Schluß)

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