GPA begrüßt Verhandlungsbereitschaft des Bankenverbandes für Euro-KV

Wirtschaftsbereichskonferenz wird für September vorbereitet

Wien (GPA/ÖGB). Ungeachtet der vergangene Woche vom Sparkassenverband zum Platzen gebrachten Euro-Kollektivvertragsverhandlungen, signalisiert der Bankenverband deutliches Interesse an einer Einigung mit der ArbeitnehmerInnenseite. Ein Termin für neue Gespräche zwischen der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) und Bankenvertretern soll nächste Woche fixiert werden, somit könnte eine Einigung im Laufe des August erzielt werden. Aus Sicht der GPA bestätigt sich der Bankenverband durch seine Haltung als konstruktiver Verhandlungspartner, der aktive Verantwortung im Hinblick auf den glatten Ablauf der bevorstehenden Euro-Bargeldeinführung zu beweisen gewillt ist. ++++

Die GPA hat auch nach den bereits Anfang Juni am prinzipiellen Widerstand der Arbeitgeberverbände gescheiterten Verhandlungen auf die Wichtigkeit einer branchenübergreifenden Regelung hinsichtlich der abzusehenden Mehrbelastungen im Zuge der Euro-Einführung hingewiesen und Verhandlungsbereitschaft gewährleistet.

Für September bereitet die GPA eine Wirtschaftsbereichskonferenz vor, bei der die ArbeitnehmerInnenvertreterInnen aus dem gesamten Finanzbereich angesichts der Position der Arbeitgeberseite über notwendige Schritte beraten werden. Von der bis zu diesem Zeitpunkt bereits erwarteten Einigung mit dem Bankenverband erhofft sich die GPA in diesem Zusammenhang ein konstruktives Signal an die übrigen Branchen. An der grundsätzlichen Empfehlung an die BetriebsrätInnen, keine arbeitszeitverlängernden Lösungen auf betrieblicher Ebene mitzutragen, hält die GPA weiterhin fest.(ff)

ÖGB, 20. Juli 2001
Nr. 636

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Mag. Isabel Koberwein,

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