Papházy: ÖH-Zwangsmitgliedschaft hat ausgedient

Neuordnung der studentischen Vertretung dringend notwendig

Wien, 2001-07-20 (fpd) - "Dar die ÖH-Zwangsmitgliedschaft ausgedient hat, zeigt das studentenfeindliche Agieren der ÖH im Zusammenhang mit Studiengebühren ebenso wie die geringe Beteiligung an ÖH-Wahlen", so FPÖ-Abgeordnete Sylvia Papházy heute als Reaktion auf die vom Vorsitzenden des Privatuniversitätenverbandes, Imadec-Präsident Christian Joksch, erhobene Forderung nach Abschaffung der ÖH-Zwangsmitgliedschaft an Privatuniversitäten. ****

"ÖH-Zwangsmitgliedschaft ist weder mit der Philosophie von Privatuniversitäten noch mit der Autonomie der öffentlich-rechtlichen Universitäten vereinbar. Serviceeinrichtungen für Studenten sind sehr zu begrüßen, Zwangsmitgliedschaften abzulehnen, vor allem wenn die Studenten dadurch nachhaltig Schaden erleiden können", so Papházy weiter. Der heute erhobenen Forderung des ÖH-Sprechers an der Montanuniversität Leoben, Bernd Linzer, daß die Bundesleitung der ÖH mehr für das Wohl der Studierenden in Österreich sorgen soll, als selbstgerechte Politik zu betreiben, sei nichts mehr hinzuzufügen.

Papházy befürwortet für Privatunis und öffentlich-rechtliche Unis eine Stärkung der Studentenvertretung vor Ort. "Die Studenten können sich dann selbst ein Bild machen, ob die Leistung ihrer Studentenvertretung stimmt." (Schluß)

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