ARBÖ: Zollbestimmungen machen so manchen "Sammler" Strich durch die Rechnung

Wien (ARBÖ) - Wer im Urlaub seinem Sammlertrieb nachkommen möchte, der wird - je nachdem was gesammelt wurde - beim Zoll vielleicht ein böses Erwachen erleben. Touristen sollten jedoch daran denken, dass man nicht alles so einfach mitnehmen darf, so der ARBÖ.

Die Zollbehörde am Wiener Flughafen kann "ein Lied davon singen", welche seltsamen Lebewesen, Pflanzen oder Dinge zum Import vorgewiesen werden. Dabei ist zu sagen, dass der obligatorische Krokodilkopf aus den Sümpfen von Miami schon lange nichts Außergewöhnliches mehr ist. Zu Spitzenzeiten wird ein - ausgestopftes - Krokodil pro Woche am Flughafen unfreiwillig "abgegeben".

Viele Importwaren sind so kurios - sei es nun Rattenfleisch aus Afrika, graue Zuchtperlen im Wert von über einer halben Million Schilling, oder Leguane, Spinnen und andere Kleintiere.

Zu den Favoriten der Zollbehörden gehören neben gefälschten Sonnenbrillen und Uhren, aber auch Tiere, sowie Pflanzen, Computerteile, Radar- und Laserwarngeräte und orientalische Teppiche.

Vorsicht beim Tiertransport

Viele Touristen wissen oft gar nicht, dass sie Tiere oder Pflanzen nach Österreich bringen, deren Einfuhr ohne Bewilligung verboten ist. Das hat nichts mit Böswilligkeit, sondern mit Artenschutz zu tun, so die ARBÖ-Touristikexperten. Egal, wie traurig der tanzende Affe auf dem türkischen Bazar auch schaut, nach Österreich darf er trotzdem nicht. Falsch verstandene Tierliebe ist hier leider fehl am Platz. Gerade bei diesem Punkt ist für den Urlauber Vorsicht geboten.

Am sichersten sind Sie, wenn Sie keine lebenden Pflanzen, Tiere oder Bekleidungsstücke in rauhen Mengen mitnehmen, so der ARBÖ. Auch von angeschwemmten Korallen oder der sogenannten Riesenmuschel sollten Sie Abstand nehmen. Gewissheit, ob ein Einfuhrverbot vorliegt oder für welche Waren eine Bewilligung erforderlich ist, bekommen Sie bei jedem Hauptzollamt oder im Internet unter www.bmf.gv.at. Beschränken Sie sich am besten auf schöne, selbstgemachte Fotos, Postkarten und auf unverfängliche Mitbringsel. Denn Unwissenheit schützt im allgemeinen nicht, so die ARBÖ-Touristikexperten.

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