Wiener Städtische im ersten Halbjahr 2001: Prämienplus über alle Sparten von 8,8 Prozent

Wien (OTS) - Die börsennotierte Wiener Städtische Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft konnte im ersten Halbjahr die direkt verrechneten Prämien über alle Sparten auf 11.163 Mio. ATS/ 811 Mio. EUR steigern. Das entspricht einem Plus von 8,8 Prozent. Wie im Vorjahr dominierte die Personensparte Leben, das Prämienplus beträgt heuer 15,4 Prozent.

Generaldirektor Dr. Günter Geyer: "Die Wiener Städtische war in der Altersvorsorge schon immer beispielgebend. Das Halbjahresergebnis zeigt erneut, dass wir mit unseren innovativen Produkten bei der ständig wachsenden Nachfrage an Eigenvorsorge hervorragend punkten."

Der Wachstumsträger Lebensversicherung erreichte von Jänner bis Juni 2001 Prämieneinnahmen in der Höhe von 4.250 Mio. ATS/ 309 Mio. EUR. Besonders stark gestiegen sind wieder die Einmalerläge mit einem Plus von 33,1 Prozent. Bei den Vorsorgeprodukten gegen laufende Prämie betrug der Anstieg 5,5 Prozent.

Die Schaden-/Unfallversicherung verzeichnete im ersten Halbjahr 2001 insgesamt ein Prämienplus von 5,6 Prozent (5.140 Mio. ATS/ 374 Mio. EUR Prämie). Exklusive Autoversicherung konnte in den Sachsparten das Prämienvolumen um 5,5 Prozent auf 3.330 Mio. ATS/242 Mio. EUR erhöht werden. Beinahe ein Drittel dieser Steigerung ist auf Prämieneinnahmen aus dem Feuer- und Feuerbetriebsunterbrechungsschutz in der Industrieversicherung zurückzuführen. In der Unfallversicherung legte die Wiener Städtische bei den Prämieneinnahmen sogar um 6,5 Prozent zu.

Das durch hohe Schadenszahlungen im letzten Jahr gekennzeichnete Kfz-Geschäft hat sich im 1. Halbjahr gegenüber dem Vorjahr bei den Prämieneinnahmen etwas besser entwickelt. Diese stiegen auf 1.810 Mio. ATS/132 Mio. EUR (plus 5,8 Prozent).

Die Krankenversicherung wuchs im ersten Halbjahr um 3,6 Prozent auf 1.773 Mio. Schilling/129 Mio. EUR. Dies ist auf das erfolgreiche Neugeschäft zurückzuführen.

Die Versicherungsleistungen sind insgesamt um 22,2 Prozent auf 7.694 Mio. ATS/559 Mio. EUR gestiegen. Dieser Zuwachs ist primär auf Erlebensauszahlungen in der Lebensversicherung (plus 63,5 Prozent) zurückzuführen: Die fünfjährigen Einmalerlagsversicherungen, die 1996 auf Grund steuerlicher Veränderungen boomten, kamen im ersten Halbjahr 2001 zur Auszahlung (plus 90 Prozent). Weiters stiegen die laufenden Rentenauszahlungen (plus 50 Prozent).

In der Kfz-Versicherung stiegen die Versicherungsleistungen auch im ersten Halbjahr weiter an. Sie erhöhten sich um 4,2 Prozent auf 1.175 Mio. ATS/85 Mio. EUR.

Im Bereich Sachsparten exklusive Autoversicherung sind die Versicherungsleistungen um 5,8 Prozent auf 1.349 Mio. ATS/ 98 Mio. EUR gesunken, da heuer im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres keine Großschäden infolge von Sturm und Hagel sowie Feuer auftraten.

Die Kapitalanlagen der Wiener Städtischen erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2000 um 2 Prozent auf 90.662 Mio. ATS/ 6.589 Mio. EUR.

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