ÖH: Universitäten müssen für alle Studierende offen sein

ÖH begrüßt den Vorstoß der EU für die deutschen Studierenden

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft begrüßt die Intervention der Europäischen Union für die ungleiche Behandlung der deutschen Studierenden in Österreich. So müssen deutsche Studierenden für das jeweilige Studienfach eine Studienplatz in Deutschland nachweisen können, um dieses Studium in Österreich beginnen zu dürfen. Diese Regelung gilt für andere EU-BürgerInnen nicht.

Der deutsche Numerus Clausus stellt aber nur eines der zahlreichen Probleme ausländischer Studierender dar, wie das heute bereits von Rektor und HochschülerInnenschaft der Uni Wien in einer Aussendung erneut bekannt gemacht wurde.

"Mit dem 70.000 ATS Vermögensnachweis, den doppelten Studiengebühren und gleichzeitigem Arbeitsverbot wird es ausländischen Studierenden nahezu unmöglich gemacht in Österreich zu inskribieren. Die meisten Studierenden werden gezwungen sein, ihr Studium zu beenden." so die ÖH Vorsitzende Anita Weinberger.

"Die von der Regierung versprochenen sozialen Hilfestellungen sind aufgrund der bürokratischen Hürden und dem fehlenden Rechtsanspruch defacto nicht existent" schließt sich Andrea Mautz, zweite Frau im ÖH - Vorsitz an.
Der massiven Kritik von vielen Seiten, über die ständigen Verzögerungen vom Ministerium bezüglich der Verordnung zu den ausländischen Studierenden, schließt sich die Österreichische HochschülerInnenschaft erneut an.

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