Hietzinger BV Heinz GERSTBACH gegen Auflassung der Strahlentherapie in Lainz

Wien (ÖVP-Klub) Der Hietzinger Bezirksvorsteher Heinz GERSTBACH (ÖVP) verwahrt sich dagegen, dass wegen des Streites zwischen Wien und Niederösterreich über die Finanzierung der Abteilung für Strahlentherapie im Donauspital (SMZ-Ost) die Auflassung der Strahlentherapie im Krankenhaus Lainz ins Spiel gebracht wird. "Finanzstadtrat Rieder soll nicht Gesundheitspolitik auf dem Rücken der Patienten austragen", verlangt der Bezirksvorsteher. "Gerade für einen ehemaligen, langjährigen Gesundheitsstadtrat darf eine solche Vorgangsweise nicht vorstellbar sein."***

Die Ankündigung über die geplante Sperre der Strahlenabteilung in Lainz im Falle des Ausbaues des Krankenhauses in Krems sei unannehmbar. "Die Auflassung der Strahlentherapie in Lainz wäre ein Affront gegenüber 17.000 Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihrer Unterschrift für den Weiterbestand der Abteilung ausgesprochen haben", erklärte GERSTBACH. Eine solche Maßnahme würde die immer noch stark steigende Anzahl von Krebspatienten wegen der zahlreichen Transportfahrten von Lainz zu anderen Spitälern schwer belasten.

Die Strahlentherapie in Lainz wurde 1931 vom legendären Gesundheitsstadtrat Dr. Julius Tandler als erste Einrichtung diese Art in Mitteleuropa geschaffen. "Will Stadtrat Rieder das Erbe Julius Tandlers auf Spiel setzen?" fragte Bezirksvorsteher GERSTBACH. Das Krankenhaus Lainz sei ohne die Strahlenabteilung nicht mehr voll einsatzfähig, für viele andere Abteilungen in Lainz sei die Zusammenarbeit mit ihr lebenswichtig. "Die Hietzinger Bevölkerung wird sich gegen die Liquidierung der Strahlenabteilung im Krankenhaus Lainz zur Wehr setzen", schloss GERSTBACH.

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