Gerstl: Penzinger Blindenleit-System als Vorbild für ganz Wien

VP-Verkehrssprecher will Anwendung bei allen Großprojekten

Wien, 19. Juli 2001 - "Die perfekte Zusammenarbeit aller Verantwortlichen, des Bezirks, der Gemeinde, der ÖBB und der Wiener Linien bei der Realisierung des Blindenleit-Systems in Penzing sollte ein Vorbild für ganz Wien sein", fordert der Wiener VP-Verkehrssprecher GR Wolfgang Gerstl. Schließlich müsse ein System, das europaweit als beste Variante anerkannt werde, auch in der Ursprungsstadt Wien entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen.

"Gerade Blinde als eine der schwächsten Gruppen der Verkehrsteilnehmer haben ein Recht darauf, daß ihre besonderen Bedürfnisse und Anliegen entsprechend berücksichtigt werden", so Gerstl. Das Beispiel des europaweit besten Blindenleit-Systems im 14. Bezirk zeige, daß es bei ernsthaften Engagement aller Beteiligten durchaus möglich ist, Verkehrswege behindertengerecht zu gestalten. Gerstl lobt die Bediensteten der verantwortlichen Stellen, der MA28, der Wiener Linien und der ÖBB. Er sieht die Realisierung des Penzinger Blindenleit-Systems gleichzeitig als Auftrag an die Politik. "Die Fachleute aller beteiligten Institutionen haben die Realisierbarkeit blindengerechter Verkehrswege bewiesen. Jetzt liegt es an der SP-Regierung, auch die nötigen Mittel bereitzustellen und die nötigen politischen Entscheidungen aufzubereiten.Es muß künftig einfach selbstverständlich sein, bei Planung und Realisierung größerer Vorhaben auch an Blinde zu denken und ihre Anliegen zu berücksichtigen", so Gerstl abschließend.

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