ARBÖ: Telefonieren am Steuer in vielen Ländern verboten und Achtung vor Handy-Dieben!

Wien (ARBÖ) - In Österreich ist das Telefonieren am Steuer seit 1. Juli 1999 nur mehr mit Freisprecheinrichtung erlaubt. Wie dies in anderen Ländern aussieht, hat der ARBÖ recherchiert und warnt weiters vor Handy-Dieben ganz besonders auf Englands Straßen.

Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung beeinträchtigt die Konzentration. Denn wer am Steuer telefoniert, ist einerseits in seinen Bewegungen eingeschränkt, andererseits ist er durch das Gespräch geistig abgelenkt. Dadurch wird mancher Lenker überfordert und er hat Probleme rechtzeitig zu reagieren. Für den ARBÖ steht schon seit Jahren fest, dass bei der Benützung eines Kraftfahrzeuges die volle Konzentration des Lenkers im Vordergrund stehen muss. "Fahren mit einer Hand, während die andere ein Handy hält, ist einerseits verboten und kann andererseits auch nicht als verkehrssicher angesehen werden," so der ARBÖ-Experte Günther Schweizer. Wer in Österreich "erwischt" wird, der muss mit einer Strafe in der Höhe von ATS 300,- / EUR 21,80 rechnen. Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass auch das Versenden oder Empfangen von Kurznachrichten (SMS) oder das Abfragen der Mobilbox verboten ist.

Handyverbote in Europa

Wer nun in den Urlaubsländern unterwegs ist, ist durch eine gewisse Ortsunkenntnis schon mehr gefordert - wird nun auch noch zusätzlich am Steuer telefoniert, sind gefährliche Verkehrssituationen vorprogrammiert. Seit 1. April 2001 ist in Deutschland das Telefonieren mit dem Handy während der Fahrt nur noch mit Freisprechanlage erlaubt. Wer dies dort missachtet, muss mit DM 60,-/ ATS 420,- / EUR 30,52, Verwarnungsgeld rechnen.

Übrigens: Neben Autofahrern werden künftig auch telefonierende Radler zur Kasse gebeten, allerdings nur mit DM 30,- / ATS 210,- / EUR 15,26 Verwarnungsgeld.

Weiters gibt es in folgenden Ländern ebenfalls derartige Verbote:
Belgien, Dänemark, Griechenland, Italien, Lettland, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien sowie Ungarn. ARBÖ-Experte Günther Schweizer: "Beachten Sie, dass es auch in hier nicht genannten Ländern rechtliche Folgen haben kann, wenn beispielsweise ein Unfall durch die Verwendung eines Handys am Steuer ausgelöst wurde!"

Achtung vor Handy-Dieben

Nach ARBÖ-Informationen werden auf Englands Straßen täglich 500 Handys gestohlen. Laut dem englischen Innenministerium sind die Diebstähle und Raubüberfälle gerade in diesem Bereich um 21 Prozent gestiegen. ARBÖ-Experte Schweizer empfiehlt daher: "Tragen Sie Ihr Mobiltelefon nicht sichtbar. Vor allem Gürtelclips erhöhen die Gefahr des unfreiwilligen Verlusts."

Abschließend gibt Schweizer noch einen kleinen Hinweis: "In den meisten Ländern kann man mit dem Begriff Handy nichts anfangen. In Großbritannien beispielsweise werden die Geräte als 'mobil phones' bezeichnet."

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