Sobotka: Ausstellung "Schicksal Temelin" ab 19. Juli im NÖ Landhaus

Ausstellung soll schockieren, mahnen und zum Umdenken anregen

St. Pölten (NÖI) - "Die Kombination von Kunst und Naturschutz soll eine neue Dimension in die Diskussion um das AKW Temelin bringen. Die Ausstellung soll schockieren, soll mahnen und vor allem zum Nach- und Umdenken anregen", meint Umweltlandesrat Wolfgang Sobotka anlässlich der Eröffnung der Ausstellung. Derzeit ziehen die Objekte als "wanderbares Mahnmal" nach Süden. Von Wullowitz über Freistadt und Linz nach St. Pölten. Als letzte Station soll Wien folgen. Von 19. bis 26. Juli machen die Schicksalsobjekte von Alfred T. Moritz im NÖ Landhaus in St. Pölten Station.****

"Schicksal Temelin zeigt die Realität eines Atom-Unfalles aus dem Leben der Menschen um den Sarkophag in Tschernobyl. Die Bildsprache der rund 200 Figuren, geformt aus Montage-Schaum, ist konkret und auf den extremen Gegensatz fokusiert. Bunte Figuren wie Sonnen, Blumen und Tiere sowie "schwarze Totenbilder" in einer Gestalt", beschreibt Alfred T. Moritz sein Kunstwerk.

Mit der Aktion soll, so Alfred T. Moritz, das Unterbewußtsein der Bevölkerung und vor allem der Entscheidungsträger angesprochen werden, um mit Hilfe der Kunst, die sich hier bewußt hinter scheinbar naiven Figuren verbirgt, dem Umwelt- und Menschenschutz zu seinem Recht zu verhelfen.

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