Auszeichnung für Altbundeskanzler Josef Klaus durch WB-Präsident Leitl

Leitl: "Sein Bekenntnis zum Mittelstand als Wirtschaftsmotor schaffte das Fundament für ein modernes Österreich"

Wien (OTS) - Bundeskanzler a. D. Dr. Josef Klaus erhielt gestern, Mittwoch, im Rahmen einer kleinen Feier - unter Anwensenheit seiner Familie - von Präsident Dr. Christoph Leitl die höchste Auszeichnung des Österreichischen Wirtschaftsbundes, die Julius Raab-Ehrenmedaille in Gold für seine Verdienste um die Wirtschaft sowie für sein unermüdliches Wirken für den unternehmerischen Mittelstand. ****

Präs. Leitl würdigte bei der Verleihung die Verdienste mit den Worten: "Das Faszinierende an der Persönlichkeit Klaus ist seine tiefe Überzeugung von der Bedeutung der Klein- und Mittelbetriebe im Rahmen der österreichischen Volkswirtschaft, seine ausgeprägte Kreativität und Durchsetzungskraft im kompromisslosen Einsatz für den unternehmerischen Mittelstand. Damit hat er das Fundament für ein modernes Österreich gelegt. Nicht zuletzt auch Dank seiner soliden Budgetpolitik und Dank weitreichender Reformen hat er die Grundlage für die heutige Spitzenposition Österreichs im europäischen Vergleich geschaffen."

Schwerpunkt dabei waren natürlich die Jahre als Bundeskanzler von 1964 bis 1970, insbesondere jene ab 1966, in der Klaus an der Spitze einer ÖVP-Alleinregierung stand. Doch auch in anderen politischen Funktionen vor der Kanzlerschaft, die zwölf Jahre ab 1949 als Landeshauptmann von Salzburg, wie auch die zweijährige Periode als Finanzminister (1961 bis 1963) und nach seiner Wahl zum Bundesparteiobmann der ÖVP im Jahr 1963, gaben ein schlüssiges Willensbekenntnis dazu ab, den heimischen Klein- und Mittelbetrieben ihren Stellenwert als Rückgrat der Wirtschaft einzuräumen und sie dementsprechend zu fördern.

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