Homosexualität: Evangelischer Oberkirchenrat Bünker fordert rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften

Menschenrechte sind unteilbar - Diskriminierende Bestimmungen aufheben

Wien, 19. Juli 2001 (epd Ö) Die völlige rechtliche Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften hat der evangelische Oberkirchenrat Dr. Michael Bünker gefordert. Die diesbezügliche positive Entscheidung des Deutschen Bundesverfassungsgerichts begrüßt Bünker, die Evangelische Kirche in Österreich habe diese Forderung schon seit Jahren erhoben. Evangelische Ehtik orientiere sich an Menschenrechten. Und: "Menschenrechte sind unteilbar", so das Mitglied der evangelischen Kirchenleitung gegenüber epd Ö.

Es sei "dringend an der Zeit", dass die diskriminierenden Bestimmungen, denen Homosexuelle in Österreich in Österreich ausgesetzt seien, so bald wie möglich aufgehoben werden und die völlige rechtliche Gleichstellung erfolge. Konkret nannte der Oberkirchenrat etwa den umstrittenen Paragrafen 209 des Strafgesetzbuches, in dem für homosexuelle Beziehungen ein höheres Schutzalter festgeschrieben ist als für heterosexuelle.

Hinweis: Honorarfreies Foto in Reproqualität zum Download auf www.fotodepot.at (Evangelischer Pressedienst - BildNr. epd0010)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 712 54 61
e-mail: epd@evang.at
Internet: www.evang.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EPD/EPD