Korrektur des VLK-Bildtextes 226

Bregenz (VLK) - Festspiele-Direktor Franz Salzmann erhält
nicht, wie im VLK-Bildtext Nr. 226 von heute, Dienstag,
("Hohe Auszeichnungen für erfolgreiches Festspiel-Duo")
aufgrund eines Übermittlungsfehlers irrtümlich gemeldet, das Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse, sondern
das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Hier der VLK-Text in der richtigen Fassung: ****

Hohe Auszeichnungen für erfolgreiches Festspiel-Duo BILD
Utl.: Festakt für Intendant Wopmann und Direktor Salzmann im Landhaus

Bregenz (VLK) - "Das bereits legendäre Duo
Wopmann/Salzmann ist seit Jahren Garant für künstlerische Meisterleistungen bei gleichzeitiger betrieblicher Kompetenz
und solider Geschäftsgebahrung." Das sagte Landeshauptmann
Herbert Sausgruber heute, Dienstag, im Landhaus anlässlich
des Festaktes zu Ehren der beiden "Macher" der Bregenzer
Festspiele. Intendant Alfred Wopmann bekam von Staatssekretär
Franz Morak das Dekret über seine Ernennung zum Professor überreicht, der kaufmännische Direktor Franz Salzmann erhielt
das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Laut LH Sausgruber hat es die Bregenzer Dramaturgie in den letzten Jahren "ganz ausgezeichnet verstanden, mit ihrem
Programm jeweils am Puls der Zeit zu sein". All die
erstaunlichen Erfolge und Verdienste seien in unmittelbarem Zusammenhang mit den beiden herausragenden Persönlichkeiten
Wopmann und Salzmann zu sehen.

"Alfred Wopmann ist nicht der Mensch, der sich in den
Vordergrund drängt, er lässt sein Können, seinen Fleiß, seine Verläßlichkeit für sich sprechen und ist gerade deshalb die Institution 'Bregenzer Festspiele'", sagte der Bregenzer Alt-Vizebürgermeister Karl Schobel in seiner Laudatio für den Intendanten. "Das Spiel auf dem See - umgeben von einer
einmaligen Landschaftskulisse -, die Oper im Haus - Spiel der
Liebe, der Emotionen, Hass und Macht - sind der Wopmannsche
Weg, beinhalten eine eigene Bregenzer Form der Dramaturgie
und Bildfindung."

Wesentlich sei, dass es für Wopmann "bei seinem Wirken für
die Festspiele nie einen Stillstand gegeben hat, sondern eine
stete Weiterentwicklung". Sein großer Verdienst liege "in
seiner reichen Ideenwelt, dem Bestreben uns allen, vor allem
auch der Jugend, mit den Mitteln und den
Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst das Leben zu zeigen, wie es
war, wie es ist, wie es sein sollte", so Schobel.

Die Leistungen von Direktor Franz Salzmann wurden von
seinem Laudator, dem Generalsekretär der Wiener Symphoniker
Rainer Bischof so umschrieben: "Das was Franz Salzmann bei
den Bregenzer Festspielen vollbracht hat, ist die heute ganz
selten zu findende Kombination eines umsichtigen, ganz genau
und streng kalkulierenden Finanzers mit einem in höchstem
Maße humanitär und sozial denkenden und handelnden Menschen." Salzmann zeichne sich besonders aus "durch sein spezifisches Verständnis für einen künstlerischen Betrieb, der anders
geführt werden muss als ein Stahlhandelsunternehmen oder ein Textilunternehmen, weil in einem künstlerischen Betrieb
andere Gesetzmäßigkeiten herrschen, denen man nur gerecht
werden kann, wenn man mit dieser Eigengesetzlichkeit
wohlvertraut ist und sich diese Besonderheit zu eigen gemacht
hat".

Beide Laudatoren würdigten nicht nur die Persönlichkeiten Alfred Wopmann und Franz Salzmann, sondern auch deren
konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit. "Die Stellung,
die die Bregenzer Festspiele heute in der Welt einnehmen,
geht auf die Idealkombination Salzmann/Wopmann zurück", so
Rainer Bischof.
(gw/dig,nvl)

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