Ambrosch (KPÖ): Strasser agiert wie Don Quijote

Wien (OTS) - Wie aus dem heute von Innenminister Strasser präsentieren Drogenbericht hervorgeht waren im Jahr 2000 227 Drogentote zu beklagen. Heidi Ambrosch, KPÖ-Frauensprecherin, wirft Innenminister Strasser vor, "wie Don Quijote zu agieren".

Ambrosch kritisiert, dass Strasser keine Unterscheidung zwischen harten und weichen Drogen trifft und sich gegen Gesetzesänderungen ausspricht. "Strasser's ideologische Blindheit ist beeindruckend. Trotz 227 Toter sieht er nicht, dass Drogenkonsum nicht per Gesetz und mit strengen Strafen unterbindbar ist."

Ambrosch: "Zu allen Zeiten haben Menschen Rauschgifte gebraucht. Meines Wissens hat in Holland, wo der Kauf von Hanfprodukten problemlos möglich ist, weder die Zahl der Cannabisfans noch die Zahl der Heroinabhängigen zugenommen." Mit der Freigabe weicher Drogen wie Haschisch könnte - so Ambrosch - "die absurde Kriminalisierung zehntausender Joint-KonsumentInnen beendet werden. Doch von solchen Überlegungen wollen der Herr Minister und die Herren im Innenministerium offenbar nichts wissen."

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