Mit Innovation und Kooperation unter die Top 10 Europas

Neues Strategieprogramm "Vorarlberg 2005 Plus"

Bregenz (VLK) - Als "Leitfaden" für künftige
wirtschaftspolitische Aktivitäten des Landes Vorarlberg und insbesondere für die Arbeit der Wirtschafts-Standort
Vorarlberg GmbH wurde ein Strategisches Programm Vorarlberg
2005 Plus erstellt. Zentrale Elemente sind die Bereiche
Innovation, Forschung & Entwicklung sowie Kooperation. Das
Programm soll ein maßgeblicher Beitrag auf dem Weg
Vorarlbergs zu einer Top-10-Region in Europa sein, sagten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Manfred Rein
heute, Dienstag, im Pressefoyer. ****

Künftig wird es darum gehen, die Entwicklung
überbetrieblicher F&E-Strukturen in Vorarlberg stärker zu verankern, betonte Rein: "Denn Vorarlbergs Wirtschaft ist in
hohem Maße geprägt von kleinen und mittleren Unternehmen,
denen es auf Grund mangelnder finanzieller und personeller Ressourcen oft nicht möglich ist, Innovationsprojekte allein durchzuführen." Das Strategische Programm Vorarlberg 2005
Plus trage dem Rechnung.

Die Stärke des Strategischen Konzeptes liege darin, dass
auf der Grundlage von Leitsätzen bereits konkrete Maßnahmen eingeleitet wurden. Rein: "Es gilt in Vorarlberg eigene F&E-Ressourcen mit Schwerpunkt anwendungsorientierte Forschung zu entwickeln. Dabei kommt der Fachhochschule Vorarlberg eine
ebenso wichtige Rolle zu wie Kooperationen außerhalb der
Region. Mit namhaften Forschungseinrichtungen des Landes Oberösterreich sind schon erste Schritte zu einer Vertiefung
der Kooperation gesetzt worden."

Darüber hinaus werden die Ziele des Strategiekonzeptes mit übergeordneten Programmen des Bundes und der EU abgestimmt,
um Synergieeffekte zu erzielen und bestehende
Finanzierungsquellen besser auszuschöpfen. Das Land hat
bereits bei der EU einen Förderungsantrag eingereicht mit dem
Ziel, die innovativen Kräfte des Landes zu bündeln, die Infrastrukturausstattung im Bereich der angewandten F&E
weiter auszubauen und zum Nutzen für die Region einzusetzen.
Mit einem EU-Beitrag von drei Millionen Euro (41,3 Millionen Schilling) könnten Investitionen von 6,8 Millionen Euro (93,6 Millionen Schilling) ausgelöst werden. Die Entscheidung aus Brüssel soll im Herbst vorliegen.
(gw,nvl)

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