Grundlagenforschung braucht auch Geld für ForscherInnen

Über prekäre Lage der externen LekotrInnen wird nicht nachgedacht

Wien (OTS) - Verwundert reagiert die Österreichische HochschülerInnenschaft auf die aktuellen Äußerungen von Bundesministerin Gehrer, Grundlagenforschung habe für sie einen hohen Stellenwert. Zu einem großen Teil wird die Grundlagenforschung von externen LektorInnen getragen. Diese verfügen über ein monatliches Einkommen von 4202 ATS netto. "Wenn der Ministerin an der Grundlagenforschung wirklich etwas liegen sollte, würde sie die jungen ForscherInnen nicht mit einem derart niedrigen Gehalt abspeisen." so ÖH Vorsitzende Anita Weinberger.

Bis heute wurde von Seiten der Regierung noch nicht über eine Verbesserung der Situation der externen LektorInnen nachgedacht, obwohl die vorliegenden Probleme bereits des öfteren publik gemacht wurden. "Dass Ministerin Gehrer dies auch noch als eine Förderung des Forschungsnachwuchses zu verkaufen versucht, ist nicht nur zynisch, sondern blanker Euphemismus." schließt sich Andrea Mautz zweite Frau im Vorsitzendenteam an.

In der derzeitigen Form gibt es kaum Anreize für StudentInnen eine Laufbann im Forschungsbereich einzuschlagen. Als junge ForscherIn setzt man sich prekären Arbeitsverhältnissen ohne soziale Absicherung, bei schlechter Bezahlung und ohne Perspektive auf eine durchgängige Berufslaufbahn.

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