Oberhaidinger: Österreichische Stromlösung durch Willkürakt Schüssels zunichte gemacht

Wien (SK) "Durch einen willkürlichen Kraftakt von Bundeskanzler Schüssel wurde die österreichische Stromlösung zunichte gemacht", kritisierte SPÖ-Energiesprecher Georg Oberhaidinger am Dienstag. Oberhaidinger bekräftigte am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, dass die SPÖ stets für eine österreichische Lösung eingetreten sei. Diese sei mit
der im Rahmen des Einstiegs der Oberösterreichischen Energie AG bei der Energie Allianz ausverhandelten Einstiegsmöglichkeit des Verbund in die Energie Allianz bereits in greifbare Nähe gerückt. Umso bedauerlicher sei die von Kanzler Schüssel und Wirtschaftsminister Bartenstein zu verantwortende nun ausverhandelte Kooperation von E.ON mit dem Verbund: "Das ist nicht das Ergebnis gründlicher und professioneller Verhandlungen, sondern ein reiner politischer Willkürakt der Eigentümervertreter, an deren Spitze Schüssel steht." ****

Oberhaidinger wies darauf hin, dass der Verbund-Aufsichtsrat gestern nur einen Grundsatzbeschluss über ein Beteiligungsmodell fassen konnte, da Details wie die gründliche Bewertung der einzubringenden Anlagen sowie deren Leistungsfähigkeit noch nicht vorliegen.

Die mehr als unprofessionelle, die österreichische Volkswirtschaft in vielfacher Hinsicht schädigende Vorgangsweise der Regierung beweist einmal mehr, wie wichtig es ist, dass die SPÖ an der 51-prozentigen Mehrheit der öffentlichen Hand an den EVU festhält. "Die SPÖ wird den von der Regierung immer wieder eingeforderten Blankoscheck für den Ausverkauf der österreichischen E-Wirtschaft jedenfalls nicht ausstellen", stellte Oberhaidinger klar. (Schluss) se

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