Firlinger: Hohe Führerscheinkosten müssen gesenkt werden

Kostenreduktion durch mehr Wettbewerb bei den Fahrschulen

Wien, 2001-07-17 (fpd) - "Die zu hohen Führerscheinkosten in Österreich müssen gesenkt werden, damit der Erwerb auch weiterhin leistbar bleibt", reagierte FPÖ-Verkehrssprecher Mag. Reinhard Firlinger auf die heutige Pressekonferenz des Fachverbandes der Fahrschulen. ****

"Der Erwerb des Führerscheins kommt den österreichischen Fahrschülern schlichtweg zu teuer, insbesondere im europäischen Vergleich. Mit der geplanten Liberalisierung bei den Fahrschulen in Österreich sollen die enormen Ausgaben für den Führerscheinerwerb und die großen Preisunterschiede bei den Fahrschulen reduziert werden. Die derzeitige unbefriedigende Regelung muß geändert werden", betonte der freiheitliche Abgeordnete. Da der Fahrschüler die Prüfung nur bei der Wohnsitzbehörde ablegen dürfe, sei er auch an die örtliche Fahrschule gebunden. Ausnahmen habe es nur bei einer Berufs- und Ausbildungstätigkeit außerhalb des Wohnbezirkes gegeben.

"Durch die Änderung der Rahmenbedingungen soll nun der Führerscheinkandidat die Möglichkeit haben, die Fahrschule österreichweit frei auswählen zu können," sagte der freiheitliche Verkehrssprecher. Auch entsprechende Änderungen bei Fahrlehrern und Fahrschulbesitzern seien notwendig, um den Anforderungen der heutigen Zeit zu entsprechen.

"Freier Wettbewerb bei den Fahrschulen soll künftig zur Senkung der Führerscheinkosten beitragen. Ein Umdenken zur Verbilligung der Kosten innerhalb der Fahrschulen ist erforderlich und muß stattfinden. Schließlich können bei der überwiegenden Zahl von jungen Führerscheinkandidaten die hohen Ausgaben nur mit finanzieller Unterstützung der Eltern bestritten werden", sagte Firlinger abschließend. (Schluß)

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