Relas: Deutsche Autobahn-Ausbaupläne sind "Horrorvision"

Wien (SK) Als "Horrorvision" für die Bezirke Reutte, Imst und Landeck bezeichnet der Oberländer Nationalrat und Imster Bürgermeister Gerhard Reheis die Ankündigungen aus Deutschland, die A7 bis zur Österreichischen Grenze auszubauen. "Wenn keine entsprechenden Begleitmaßnahmen gesetzt werden, droht in ein paar Jahren der Verkehrsinfarkt im Tiroler Oberland", so Reheis am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Wenn die prognostizierten Steigerungen beim Straßenverkehr in den nächsten zehn Jahren (z.B. plus 62 Prozent bei den Lkw) auch nur annähernd eintreten, so werde der Westen Tirols vom Verkehr erdrückt werden, befürchtet Reheis. Für Reheis sind die deutschen Aussagen, wonach "Österreich nicht viel übrig bleiben werde", schon beinahe eine Erpressung und er fordert das Land Tirol auf, verkehrspolitische Prioritäten zu setzen, ansonsten sei der Verkehrszuwachs nicht zu bewältigen. (Schluss) ml/mp

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