Rechnungshofkritik differenziert betrachten

LSth Gorbach: Sachliche Aufarbeitung im Kontrollausschuss

Bregenz (VLK) - Von manchen werde der Rechnungshofbericht
als Tummelplatz ihrer parteipolitischen Profilierung
verkannt, reagiert Landesstatthalter Hubert Gorbach auf die jüngsten Kommentare. Bei sachlicher Betrachtung und mit den notwendigen Zusatzinformationen relativiere sich so mancher Kritikpunkt. Diese Diskussion sei aber in den zuständigen
Gremien zu führen und nicht auf diesem, auf politisches
Kleingeld ausgerichteten Niveau. ****

Die Abteilung Straßenbau leiste gute Arbeit, was auch der Rechnungshof bestätigte, stellt sich Gorbach vor seine
Mitarbeiter. Es wäre aber weltfremd, anzunehmen, dass in
einer derart großen Abteilung mit derart vielen Aufgaben kein Verbesserungsbedarf bestünde. Man könne immer aus der Vergangenheit lernen und etwas besser machen. Gewisse
aufgezeigte Verbesserungsmöglichkeiten organisatorischer
Natur wurden schon früher intern erkannt und befinden sich
bereits in Umsetzung.

Die Ausführungen und Anregungen im Rechnungshofbericht
werden intern geprüft und nach Maßgabe der Möglichkeiten umgesetzt. Bei aller Notwendigkeit einer möglichen
Reorganisation und der Einführung gewisser Maßnahmen müsse Augenmaß bewahrt werden. Die Arbeitskraft und -zeit solle angesichts der knappen Personalressourcen doch trotz allem maßgeblich auf die Erfüllung der Kernaufgaben konzentriert
werden können, so Gorbach. Er schließt mit dem Hinweis, dass Vorarlberg mit einem im Bundesländervergleich geringen Personalaufwand sehr viel umgesetzt und bewegt habe,
beispielsweise in den Bereichen Erhaltung, Gestaltung des Straßenraumes, Ausbau Radwegenetz, Verbesserung
Verkehrssicherheit und Bevorzugung ÖPNV.
(ke/ug,nvl)

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